Hyundai plant seine Zukunft und dazu gehört auch das Ende einiger Verbrenner, während immer mehr Geld in die Elektromobilität der nächsten Jahrzehnte fließt. Auf der einen Seite entsteht ein neuer Future Mobility Battery Campus, auf der anderen Seite werden Verbrenner aus dem Programm genommen.
Die Zukunft der Hyundai-Kleinwagen ist eindeutig elektrisch
Wobei die Strategie bei Hyundai noch nicht eindeutig ist, denn der kleinere i10 muss zwar weichen, aber es gibt womöglich die Rückkehr des benzinbetriebenen Hyundai i30 N. Es ist noch nicht das endgültige Ende aller Verbrenner. Dass man aber den kleinen i10 nun rausnimmt, untermauert auch den Standpunkt anderer Hersteller, dass diverse Regularien günstige, kleine Verbrenner unmöglich machen.
Der Einstieg bei Hyundai ist mit dem Aus des i10 nun elektrisch, denn einen Nachfolger gibt es nicht und der elektrische INSTER wird aktiv als DER Kleinwagen von Hyundai vermarktet. Damit ist man nicht allein: VW setzt beim Polo zukünftig auf das elektrische ID-Modell und unterhalb wird es mit dem ID.1 ebenfalls nur noch einen Stromer geben.

Neuer Campus und neuer Deal mit VW Scout
Derweil baut Hyundai seine Zukunft aus und setzt wichtige Meilensteine für die an Bedeutung gewinnende Batterietechnologie für Elektroautos. Am neuen Campus findet die Weiterentwicklung von Batterietechnologien für leistungsstärkere Elektrofahrzeuge statt, auch deutsche Entwicklungen sind ein Teil davon.
Apropos Deutschland: Hyundai arbeitet laut koreanischen Medien an einem Deal mit VW. In Gesprächen sind Hyundai Mobis und Scout, dabei werden milliardenschwere Aufträge zur Lieferung von Batteriemodulen verhandelt. Es könnte der größte Auftrag für Hyundai Mobis von einem ausländischen Automobilhersteller sein.
Hyundai Mobis liefert sogenannte Battery System Assemblies (BSA), die das Batteriepaket, das Batteriemanagementsystem und elektronische Module in einer Einheit bündeln.
Scout ist eine Marke von VW, die in den USA mit modernen Elektro-SUVs und Pick-Ups auftrumpfen möchte. Die ersten Modelle sind geplant und bekannt. Für Hyundai Mobis wäre das ein großer Schritt, denn derzeit sei das Unternehmen viel zu stark von Hyundai und KIA abhängig. Hyundai Mobis würde bei einem Deal ein neues Werk in den USA bauen.

