BMW arbeitet fieberhaft am nächsten großen Ding und das ist der erste elektrische 3er BMW von der BMW M GmbH. Wobei auch schon der reguläre i3 mit sehr viel Spannung erwartet wird, haben viele Fans sicherlich ihre Augen auf den ersten vollelektrischen M3 gerichtet.
Nun klärt BMW etwas mehr darüber auf, wie eigentlich das Klangbild zustande gekommen ist, das der elektrische M3 dann mitbringt. Wie bei Hyundai und Mercedes-AMG auch, wird BMW einen deutlich hörbaren Klang bieten, der das Performance-Modell besser hörbar als klassische Elektroautos macht.
BMW setzt auf bekannte Klänge
Was es bis dato zu hören gab, war ein gelungener Mix aus bekannten Klängen der alten Verbrennungsmotoren und futuristischen Sounds. Wichtig für BMW ist es, dass man die Motorsport-DNA, für welche die M-Modelle bekannt sind, auch in das Zeitalter der Elektroautos erfolgreich überträgt.
Das erklärte Ziel ist es, trotz des Wechsels zum Elektroantrieb das charakteristische und unbeschreibbare M-Fahrgefühl beizubehalten und an die bisherigen Ikonen anzuknüpfen. Das gilt jedoch nicht nur für das Fahrgefühl, sondern auch für den Sound.
Da Elektromotoren von Natur aus in einem Frequenzbereich operieren, der nicht unbedingt Kraft symbolisiert, wird der Sound aktiv gestaltet. Dabei werden tiefe Frequenzen, die man von Verbrennern kennt, als „Zugabe“ genutzt, um dem Elektrosound mehr Präsenz und Ausdruckskraft zu verleihen. BMW hat hier sehr viel von den Verbrennern gelernt.
Mischung aus Elektrosound und Verbrennerklängen ergibt „stimmiges“ Gesamtbild
Man kann also sagen, dass der elektrische M3 trotz seines neuartigen Antriebs sehr viele bekannte Klangarten mitbringt. Was ich gut finde, denn es wird nicht alles krampfhaft neu erfunden. Vielleicht genau das, was die Hersteller benötigen, um elektrische Performance-Modelle wirklich emotional machen zu können, ohne die Vergangenheit einfach zu kopieren.
In dem neuen Video sieht man jedenfalls die Begeisterung der beteiligten Personen, die das „richtig geil“ finden. Ab und zu hört man, wie der M3 durchbeschleunigt und wie er dann klingt. Gepaart mit den vier Elektromotoren, die vermutlich den 1.000 PS nahe kommen werden, ist das eine brutale Fahrmaschine.
Simulierte Gänge werden das Gesamtbild dann abrunden, wobei Schleppmoment und ähnliche Verbrenner-Überbleibsel nur optional sind, der Fahrer kann natürlich die absolut unterbrechungsfreie Kraftentfaltung des Elektroantriebs vollständig nutzen.

Wie kindisch!