Mercedes neueste Elektro-Knaller kommen: C-Klasse EQ, EQS mit 900 km und digitale Lenkung

Mercedes Hero

BMW hat mit seinem i3 vorgelegt. Nun folgt bei Mercedes die C-Klasse EQ. Die nächsten Monate werden sehr spannend, denn der marktführende Premiumhersteller will einige neue Modelle hervorbringen und auch ganz neue Technik in den Markt bringen.

Natürlich steht im Fokus die neue C-Klasse EQ, denn es wird die erste vollelektrische C-Klasse sein. Im Grunde ist sie das Gegenstück zum BMW i3 – dem ersten vollelektrischen 3er. Mercedes wird noch am 21. April das neue Modell vorstellen und ist damit nicht viel später als die Bayern am Start.

Die neue Limousine wird zunächst als Allradmodell C 400 4matic EQ in den Start gehen und hat da schon 489 PS verfügbar. Bei der Reichweite wird man nicht ganz mit BMW mithalten können. Das liegt aber unter anderem an dem kleineren Akku, der hier nicht die 100 Kilowattstunden knacken wird und eher bei 94 kWh liegt.

Mercedes C-Klasse EQ getarnt 2

Die neue C-Klasse EQ: Reichweite und Ladegeschwindigkeit

Dennoch sei sicher, dass aufgrund von Aerodynamik und Effizienz ein WLTP-Wert von ungefähr 800 km rausspringt und die C-Klasse EQ damit die bisherige Bestmarke vom CLA EQ überbieten wird. Ganz ehrlich: Die höhere Preisklasse muss da auch einfach mehr bieten.

Beim Schnellladen will Mercedes damit überzeugen, dass 330 kW möglich sind. Vielleicht sind es sogar wieder ein bisschen mehr im Alltag, bei CLA EQ und GLC EQ springen teilweise 350 kW raus. Das bedeutet, man wird innerhalb von zehn Minuten so 250 bis 300 Kilometer Reichweite nachladen können.

Das ist auf jeden Fall ein Schwerpunkt der aktuellen Ladetechnik in den neuen Mercedes-Modellen. Denn hier geht es darum, in möglichst kurzer Zeit viel Reichweite nachzuladen.

Das heißt, die Ladezeit von 10 auf 80 %, die ist gar nicht so beeindruckend und liegt bei über 20 Minuten. Viel entscheidender ist, wie viel Strom in 10 Minuten in den Akku geht. Das ist das, was Mercedes hier voranbringen will: Der kurze Stopp ist entscheidend. Checkt dafür mal diesen Beitrag.

EQS Facelift und die neue Steer-by-Wire-Lenkung

Bei der neuen C-Klasse EQ bleibt es aber nicht, denn man wird noch einmal das bisherige elektrische Flaggschiff von Mercedes neu auflegen, und zwar wird es für den EQS ein Facelift geben. Ganz spannend ist daran, dass es hier eine Lenkung ohne mechanische Verbindung geben wird.

Das heißt, man setzt das sogenannte Steer-by-Wire ein. Dabei werden die Lenkbefehle digital an die Räder weitergeleitet. Ein umfassendes System filtert dabei störende Vibrationen raus und berechnet den Kontakt zum Untergrund stattdessen digital.

Mercedes Steer by Wire 2

Durch ein redundantes System sollen Signalfehler und andere Probleme abgesichert werden können. Ein Systemausfall soll nicht plötzlich zum Unfall führen können.

Alltägliche Vorteile des neuen Lenkrads, das hier nur noch halb so groß wie ein klassisches Lenkrad ist, soll die Beinfreiheit sein und eine bessere Sicht auf die Straße. Außerdem kann das Lenkrad in einem Radius von 170 Grad bewegt werden, was deutlich weniger als bei runden Lenkrädern mit mechanischer Verbindung ist.

Mercedes Steer by Wire 1

Das heißt, im Stadtverkehr oder bei starken Lenkbewegungen muss man nur wenig lenken, denn das Signal wird hier verstärkt. Eine kleine Bewegung sorgt dafür, dass die Räder sich viel bewegen können, und ein Übergreifen soll zum Beispiel beim Parkmanöver nicht notwendig sein.

Dafür passt sich die Lenkung natürlich je nach Geschwindigkeit, Fahrbahnunebenheiten und so weiter digital an, um immer perfekt das bieten zu können, was der Fahrer gerade benötigt.

Ansonsten gibt es auch beim EQS einige technische Verbesserungen und eine bessere Effizienz. Die Ladung von 10 auf 80 % soll auf ungefähr 20 Minuten gedrückt und die Gesamtreichweite auf über 900 Kilometer gebracht werden können. Übrigens: Wer eine klassische Lenkung will, die wird es auch weiterhin im Angebot geben.

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