Amazon und Google liefern sich derzeit ein Wettrennen, die Marktführer bei den Sprachassistenten wollen die KI-gestützten Versionen Alexa+ und Gemini ausrollen. Nun trifft es deutsche Nutzer.
Amazon startet mit Alexa+ extrem vorsichtig und leider vor allem auf neuer Hardware. Die neuen Echo-Geräte gibt es in Deutschland bereits monatelang und sie sind fähig Alexa+ auszuführen. Bislang steht die neue und leistungsfähigere Alexa nur nicht zur Verfügung. Nun profitieren Kunden von der Testphase.
Nutzer werden zur Beta von Alexa+ in Deutschland eingeladen
Nutzer dürfen jetzt ausprobieren, sie müssen „Alexa, starte die Beta“ sagen und können „loslegen“. Es ist die „Alexa+ Beta in Deutschland“, verrät die Ankündigung laut ifun. Amazon holt sich über das Betaprogramm neues Feedback, während Alexa+ noch in der „aktiven Entwicklung“ ist.

Wie bei Gemini auch, erkennt man Alexa+ vor allem am neuen Farbverlauf und dem auffälligen neuen „a“ als Logo. Das unterscheidet sich vom alten Alexa-Logo mit geschwungenem Pfeil.
Alexa+ verspricht deutlich komplexere Spracheingaben verarbeiten zu können, will aber auch mit Wissen glänzen. Bei der Sprachausgabe darf der Nutzer ebenfalls auf eine sehr natürliche Stimme hoffen – klingt alles nicht mehr so roboterhaft wie in den Jahren zuvor.
Sprachmodelle mit einfachen Trigger-Befehlen überfordert
Schon seit Monaten durchläuft Amazon jedoch auch Probleme mit Alexa+. Das komplexe System scheitert ausgerechnet bei einfachsten Anfragen und auch eine höhere Latenz im Vergleich zum früheren Standard-Trigger-System sei spürbar.
Weder Amazon noch Google haben derzeit ein Datum für uns, wann ihre KI-Sprachassistenten für das Smarthome generell verfügbar sind. Dabei könnte es Amazon eigentlich wie Google machen und Alexa+ bereits auf der Telefon-App anbieten, ich würde es probieren.
