Bei vielen Elektroautos können Verbesserungen schnell nachgelegt werden, um auf den Markt zu reagieren. Nun macht das Kia beim EV3 mit einem 2027er Upgrade, das nun eine Allrad-Version mit mehr Leistung mitbringt.
Es ist noch kein umfangreiches Upgrade für den EV3, aber die neue Ausführung soll die Verkaufszahlen hoch halten. 2025 war der EV3 der einzige Asiate in den Top 10 unter den Elektroautos in Europa, das will Kia im neuen Jahr wenigstens halten oder sogar noch bisschen ausbauen können. Für gibt es nun einen 265 PS bzw. 385 Nm starken Allrad.
Anhängelast dank Allrad nun bei 1,5 Tonnen
Damit verbessert sich der Sprint auf 100 km/h auf eine Zeit von nur noch 6,6 Sekunden. Die maximale Geschwindigkeit bleibt bei 170 km/h limitiert, aber da dürfte das Elektroauto den Akku ohnehin extrem schnell leer ziehen und Kunden würden damit keinen langen Spaß haben.
Den hungrigen Allrad gibt es ausschließlich mit 81,4 kWh großen Akku. Leider bleibt die 400 Volt-Plattform eher schwach am Schnelllader, da sprechen wir von rund 30 Minuten für die Ladung 10 – 80 Prozent. Für Stadtlader soll es dank optionalen 22 kW an städtischen Ladesäulen deutlich schneller vorangehen.

Das Modelljahr 2027 führt außerdem neue Komfortoptionen wie eine neigungsverstellbare Rückbanklehne und eine 100-Watt-USB-C-Ladebuchse ein. Für die Ausstattungslinie GT-Line ist zudem eine doppelte induktive Ladefläche verfügbar, die das gleichzeitige Laden von zwei Smartphones erlaubt.
Die Preise für die neuen Allradmodelle beginnen bei 46.880 EUR für die Ausstattung Earth und reichen bis zu 51.190 EUR für die GT-Line. Klingt zwar viel, aber bekanntermaßen sind die höheren Ausstattung oft beliebter. Der Basispreis für den EV3 mit Frontantrieb und kleinerem Akku bleibt unverändert bei 35.990 EUR.
