Google stellt seine Apps für Fitness und Gesundheit endgültig um, dabei verschwinden zwei bekannte App-Namen und vor allem landen die meisten der spannenden Neuerungen hinter der Bezahlschranke. Wer nicht zahlt, hat nur noch Basisfunktionen.
Google Health heißt die neue App, wobei das eher ein neues Branding für die bestehende Fitbit-App ist. Wirklich eingestellt wird hingegen Google Fit, die Android-App wird nach zwölf Jahren abgesägt. Das war zu erwarten, weil zwei Fitness-Apps von Google natürlich nicht sonderlich sinnvoll erscheinen.

Google betont die Wichtigkeit der Fitbit-Marke, allerdings nur noch aufseiten der Hardware. Egal ob man eine Fitbit-Uhr verwendet oder eine Pixel Watch, auf dem Telefon landen alle Daten nun jedoch in Google Health. Das entscheidende Update wird noch im Mai 2026 für die bisherige Fitbit-App ausgerollt.

In den letzten Monaten wurde schon ein neues Layout integriert und außerdem diverse Coaching-Funktionen. Die KI-gestützten Funktionen dienen vor allem dazu, dass die Daten nicht mehr durch den Nutzer interpretiert werden müssen, sondern euch wie von einem echten Coach erklärt werden. Außerdem gibt es Empfehlungen für euren Alltag und eure Aktivitäten.
Wie die Konkurrenz, etwa Garmin oder auch Whoop, werden alle Funktionen nur dann angeboten, wenn man sich für ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement entscheidet. Ohne diese Zahlungen gibt es nur noch Basisfunktionen, dazu gehören weiterhin das bloße Tracking eurer Vitaldaten, der Aktivitäten und des Schlafs. Gewicht, Stimmung, Zyklus, Wasser und Nährwerte kann man ebenfalls in der Basisversion tracken.

Fakt ist jedoch, dass für den vollen Funktionsumfang gezahlt werden muss, egal ob ihr für 99 Euro ein Fitbit Air kauft oder für über 400 Euro eine LTE-fähige Pixel Watch. Immerhin gibt es keinen vollständigen Abozwang, weil zumindest die Basics jederzeit nutzbar sind.
Google integriert das Health Paket in Google AI Pro und Ultra. Das ist zumindest für alle interessant, die bereits KI-Kunden bei Google sind.
