Amazon beendet UVP-Bullshit und zeigt „zuletzt niedrigster Preis“

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Foto: Andrea Piacquadio, Pexels

Amazon reduziert derzeit mal wieder ein paar Preise und dabei ist eine neue Anpassung aufgefallen. Damit ist nun deutlicher sichtbar, was der Kunde denn tatsächlich sparen kann.

Amazon reduziert derzeit mal wieder ein paar Preise und dabei ist eine neue Anpassung aufgefallen. Diese Veränderung kommt wohl daher, weil es in Deutschland jetzt grundsätzlich neue Vorgaben gibt, wie die Händler online und offline für Rabatte bzw. Preisreduzierungen werben dürfen. Amazon war hier lange Zeit ein schwarzes Schaf und präsentierte zum aktuellen Straßenpreis stets einen Vergleich mit der UVP des Herstellers. Damit gaukelte man dem Kunden einen besonders hohen Rabatt vor.

Amazon muss UVP-Quatsch endlich unterlassen

Irgendwann kam in den vergangenen Tagen die erfreuliche Veränderung. Statt die veraltete UVP und den unrealistisch hohen Rabatt darzustellen, zeigt Amazon ab sofort den „zuletzt niedrigster Preis“ für das jeweilige Produkt an. Damit ist nun deutlicher sichtbar, was der Kunde denn tatsächlich sparen kann. Denn es ist natürlich üblich, den angebotenen Preis mit dem niedrigsten Preis zu vergleichen und eben nicht mit der längst stark veralteten UVP.

Amazon Niedrigster Preis

Statt bei den neusten Echo Dot-Deals die bisherigen 50 Prozent (zur UVP) zu sparen, vergleicht Amazon jetzt mit dem letzten Angebot. Da sind es nur noch 3 Prozent Ersparnis. Gerade hier ein gutes Beispiel, weil Amazon die UVP für seine eigenen Gadgets nur selten verlangt und ständig die Preise stark rabattiert.

Der Echo Dot 4. Generation fällt seit März regelmäßig im Preis:

Amazon Echo Dot 4 Preisverlauf

Händler zu mehr Transparenz gezwungen

Wie einleitend erwähnt, sind Händler in Deutschland jetzt grundsätzlich zu mehr Transparenz verpflichtet. Dazu gehört ein Vergleich mit dem niedrigsten Preis, den es für ein Produkt in den vergangenen 30 Tagen gegeben hat. Für den digitalen Handel dürfte diese Anzeige kein großes Problem darstellen, im Einzelhandel sieht das schon etwas anders aus.

Aber vielleicht ist damit endlich die fortwährende Fake-Rabattschlacht am Ende, die man online und offline in den vergangenen Jahren immer häufiger erleben musste. Wir sollten ohnehin wieder etwas mehr zur Besinnung kommen, was dieses Thema angeht.

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2 Kommentare zu „Amazon beendet UVP-Bullshit und zeigt „zuletzt niedrigster Preis““

  1. Leider scheint das schon wieder vorbei zu sein.
    Amazon zeigt wieder „UVP“ Preise die es so überhaupt nicht gibt.
    Ich hoffe, da greift mal bald jemand ein.

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