Google hat noch einige Pläne für Android Auto, allerdings sind diese jetzt auch schon alt und es hat sich inzwischen sehr lange nichts getan. Schon vor über einem Jahr berichteten wir über neue App-Kategorien für Android Auto, die noch ein paar Monate davor zumindest schon mal als interne Testphase angekündigt waren.
2025 lag der Fokus auf Gemini
Google plant, dass man Android Auto auch für Browser und Video-Apps öffnet. Schon 2024 hatte man diese Pläne kommuniziert und damals mit eine Tabelle aufgezeigt, dass Video-Apps, Spiele und Browser „demnächst kommen“. Aber aus dieser Ankündigung ist bis heute nichts geworden, es gibt jedoch immerhin ein paar Anzeichen für Bewegung im Hintergrund.
Fakt ist, dass es 2025 einen neuen Fokus bei Android Auto gab und der lag eindeutig auf der Integration von Gemini. Inzwischen dürfte der KI-Sprachassistent an die meisten Nutzer ausgerollt sein, aber der ganze Prozess im Hintergrund hat viele Ressourcen verschlungen und auch sehr viel Zeit gekostet. Nahezu alle laufenden Projekte sind nicht fertig geworden.
Viele Neuerungen entdeckt, aber nichts davon ist erschienen
Android Auto soll in kompatiblen Fahrzeugen die Klimaanlage und das Autoradio steuern können, ein helles Design ist geplant und einiges mehr. Was in den letzten Monaten, schon fast Jahren bekannt wurde, ist bis heute nicht final für die Nutzer erschienen. Was wirklich kam, war nur der Release von Gemini und ein paar weitere kleine Neuerungen.
Dennoch ist es so, dass die Entwicklungen im Hintergrund definitiv laufen. Erst vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, dass Google derzeit die Cast-Funktion in den Android Auto-Quellcode integriert. Ein Hinweis darauf, dass es möglicherweise in absehbarer Zeit zum Release von Video-Apps kommt. Ein endgültiger Beweis ist aber auch das nicht, so viel müsst ihr wissen.
Aber gerade weil Gemini fertig ist, habe ich für 2026 die große Hoffnung, dass deutlich mehr der bereits im Quellcode entdeckten Neuerungen nun wirklich kommen.
Ich ganz persönlich würde mir wünschen, dass die Autohersteller zumindest die wichtigsten Elektroauto-Daten an Android Auto weitergeben. Bislang gibt es zumindest bei Ford in den USA, dort können Elektroautos mit Android Auto den Akkustand und Verbrauchsdaten des Fahrzeugs einsehen und somit eine echte Ladeplanung vornehmen.

Google könnte auch noch ein paar Kritikpunkte der Community angehen, darunter die Darstellungsgröße auf älteren Bildschirmen.
