Das neue Copilot-Feature gehört wirklich zu den dümmsten KI-Integrationen

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Bild: Stripe

Microsoft hat gemeinsam mit PayPal und Stripe ein neues Feature namens Copilot Checkout vorgestellt. Nutzer in den USA können künftig direkt im Chat-Interface Produkte von Händlern wie Etsy, Urban Outfitters oder dem Möbelhersteller Ashley kaufen, ohne die Copilot-Umgebung zu verlassen.

Die technische Umsetzung klingt durchdacht: Stripe wickelt die Zahlungen über das sogenannte Agentic Commerce Protocol ab, PayPal stellt Käufer- und Verkäuferschutz bereit. Händler behalten die Kontrolle über ihre Daten und können zwischen verschiedenen Zahlungsanbietern wählen.

Doch hier stellt sich eine grundlegende Frage: Ist ein KI-Assistent (vor allem einer im professionellen Microsoft-Universum) wirklich der richtige Ort, um Möbel oder Kleidung zu bestellen? Copilot wurde als Produktivitätswerkzeug konzipiert, für Textverarbeitung, Recherche und Arbeitsaufgaben. Die Vorstellung, zwischen zwei E-Mails schnell eine Couch zu kaufen, wirkt eher absurd als praktisch.

Microsoft verweist auf interne Daten, wonach Shopping-Interaktionen in Copilot zu 194 Prozent höheren Conversion-Raten führen. Diese Zahlen stammen allerdings aus kontrollierten Bedingungen und lassen sich laut eigener Aussage nicht verallgemeinern.

Das eigentliche Problem: Niemand öffnet meiner Meinung nach einen KI-Assistenten mit der Absicht, etwa bei Etsy einzukaufen. Die Integration wirkt wie eine Lösung auf der Suche nach einem Problem. Während Unternehmen von nahtlosen Einkaufserlebnissen schwärmen, bleibt unklar, ob Nutzer diese Vermischung von Arbeits- und Shopping-Umgebung überhaupt wollen oder ob hier schlicht neue Umsatzkanäle geschaffen werden sollen, die niemand gefragt hat. Wie seht ihr das?

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2 Gedanken zu „Das neue Copilot-Feature gehört wirklich zu den dümmsten KI-Integrationen“

  1. Ich glaube Sie sehen KI noch zu sehr als Werkzeug. die Zukunft von KI ist der Alleskönner Assistent.

    „ich brauche ein Bild von xy“ KI:“klar, hier“
    „ich brauche eine Waschmaschine“
    „klar hier“
    „ich bau mir eine digitale Infrastruktur“
    „klar hier“

    es ist alles nur eine Frage der Zeit, bis das Werkzeug zum Begleiter in allen Lebenslagen wird…die super App.

    die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie.

  2. Also ich würde mich sehr über eine KI freuen, wenn sie mich bei der Auswahl unterstützt. Fast immer habe ich beim Kauf bestimmte Kriterien, anhand derer ich das Produkt wähle. Da nur sehr selten Filter vorhanden sind, muss ich unzählige Produktseiten durchsuchen. Eine KI wäre da hilfreich und hat mir in letzter Zeit schon geholfen.

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