Fitbit verbessert den Health Coach in seiner Android-App, dabei werden neue Algorithmen eingeführt und somit die gesammelten Daten noch präziser interpretiert. Unter anderem hat man die Genauigkeit der Schlafphasenerkennung um ganze 15 Prozent verbessern können.
Fitbit verbessert Schlafdaten
Fitbit sagt, dass man nun tatsächlich deutlich besser unterscheiden kann, der Nutzer „die Absicht hat zu schlafen“ und wann er tatsächlich schläft. Mir selbst ist es zumindest bei günstigeren Geräten oft passiert, dass ich bei der Einschlafbegleitung bei meinem Sohn oder auf der Couch auch schon als schlafend gemessen wurde, was nicht stimmte.
Auch der neue Sleep Score soll helfen, durch mehr Transparenz den Nutzer besser erkennen zu lassen, wie lang das Einschlafen gedauert hat und wie erholsam die Nacht gewesen ist. Was es zunächst jedoch erst mal nur für Nutzer der aktuellen Preview-Phase gibt, wovon deutsche Nutzer meines Wissens noch ausgeschlossen sind.
Ein guter Schlaf ist enorm wichtig für so viele körperliche Dinge und ich kann auch nur raten, den eigenen Schlaf besser zu verstehen und zu optimieren.

Fitbit will am liebsten all eure Daten, nicht nur die vom Handgelenk
Auch die anderen Neuerungen gehen erst mal in den USA an den Start, dort werde Nutzer nämlich ihre Krankenakte mit Fitbit teilen können. Das erinnert an den KI-Gesundheitsassistenten von Amazon. Auch Fitbit ist darauf aus, dass der integrierte Gesundheits-Coach auf Basis eurer Daten konkrete Empfehlungen gibt. Fragen zu Gesundheitsdaten soll das System präzise beantworten können, es geht deutlich über die Standardempfehlungen hinaus.
Besonders die Verknüpfung hochsensibler Krankendaten mit einem US-Unternehmen, das natürlich wie jedes andere Unternehmen auf Konzerngewinn aus ist, muss kritisch beäugt werden. Google, Amazon und Co. sehen hier eine Chance, weil die Gesundheitssysteme überlastet sind und ein KI-Abonnement natürlich deutlich günstiger als der Arztbesuch ist, wenn man in den USA lebt und nicht gut versichert ist.
