i7: BMW kooperiert mit Rimac für stärkere Batterie und schnelleres Laden

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BMW baut noch einige seiner Elektroautos in den kommenden Jahren auf die Neue Klasse um, schon im April 2026 will man uns einen Blick auf den neuen i7 geben. Bei der Luxuslimousine ist womöglich damit zu rechnen, dass BMW bei Reichweite und Ladegeschwindigkeit noch einmal überrascht.

Jedenfalls gibt BMW jetzt bekannt, dass man mit Rimac zusammengearbeitet hat. Das kroatische Unternehmen ist für den ersten echten und sehr extremen Straßensportwagen mit reinem Elektroantrieb bekannt. Für den Nevera und dessen Sondermodelle gab es viel Aufsehen in den letzen Jahren.

Obwohl man bei BMW lieber auf interne Entwicklungen setzt, keine Lust auf externe Abhängigkeiten hat, wurde für den neuen i7 mit Rimac zusammengearbeitet. Die Produktion der neuen Batteriesysteme für den i7 erfolgt dabei auf einem neuen Campus in Kroatien, von wo aus die fertigen Einheiten in das BMW-Werk Dingolfing geliefert werden.

Spannend: Rimac macht einen großen und wichtigen Schritt in die Massenfertigung, während sich BMW einen sehr starken Partner an die Seite holt. Technische Daten hat man bei der neuesten Ankündigung noch nicht konkret verraten.

Rimac soll die Technologie für den i7 maßgeschneidert haben

Es ging vor allem darum, dass neue Rundzellen im Format 4695 zum Einsatz kommen, die eine um 20 Prozent gesteigerte Energiedichte mitbringen. Aber die kennen wir auch schon von i3 und iX3, auch dort kommt die sechste Generation der eDrive-Technologie bereits zum Einsatz. Die Frage ist, ob BMW den Akku noch einmal vergrößert und ob man das DC-Laden über 400 kW hinaus möglich macht.

Sicherlich ist es nicht nötig, aber beim i7 könnte BMW noch einmal einen raushauen. Wäre doch komisch, wenn das Flaggschiff „nur“ die Daten der deutlich günstigeren Modelle bietet. BMW verspricht jedenfalls eine „maßgeschneiderte Lösung für den neuen BMW i7“.

Mal zur Erinnerung: Der alte i7 kostet 100.000 Euro im Konfigurator und bietet „nur“ 624 Kilometer WLTP-Reichweite. Da wird es aber einen ordentlich Satz nach vorne machen. Angeblich sei bei Mercedes für den neuen EQS über 900 Kilometer denkbar.

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