Kia macht einen großen Schritt vor der europäischen Konkurrenz aus dem VW-Konzern, denn der EV2 ist im Konfigurator verfügbar und die Produktion im slowakischen Werk hat gestartet.
Mit dem EV2 liefert Kia einen Kleinwagen-SUV (etwa 4 Meter) für deutlich unter 30.000 Euro, der vollelektrisch ist und damit eine bislang große Lücke schließt. VW wird gemeinsam mit Cupra und Skoda ebenfalls einige neue Modelle dieses Jahr bringen, aber die Konkurrenz ist einen kleinen Schritt voraus.
Light-Version hat einen „dummen“ Bildschirm für DAB-Radio, Android Auto und Apple CarPlay
Kia bedient das beliebteste Format in Europa, das sind SUVs und sie sollten im besten Fall kompakt oder klein sein. Perfekt für die Innenstadt. Los geht es beim neuen EV2 bei 26.600 Euro, aber dafür gibt es freilich die geringste Ausstattung namens Light und den Akku mit 42,2 kWh für 317 Kilometer Reichweite.

Wer auch mal weiter bzw. länger ohne Stopp fahren will, landet ohne Förderung schon bei über 30K, genauer gesagt sind es 33.490 Euro für den Air mit 61 kWh Batterie. Laut Hersteller kommt man damit schon 453 Kilometer weit (auf 16″ Felgen) und selbst im Winter soll die Reichweite noch absolut im Rahmen liegen. Was jedoch kurios ist: Die etwas stärkere 146 PS Version gibt es nur mit kleinem Akku.
22 kW nur als teure Option
Das große Ding, was anfangs viel diskutiert wurde, ist eigentlich der 22 kW schnelle On-Board-Charger, aber den gibt es im Konfigurator erst ab dem Earth (ab 35.790 Euro) und dann auch nur als Aufpreisoption für zusätzliche 990 Euro. Das Ding in allen Ausstattungen inklusive wäre ein echter Hammer gewesen – Chance verpasst.
Immerhin: Kia ist etwas attraktiver als VW, was den Preis anbelangt, denn der deutsche Konzern will den ID. Cross erst ab 28.800 Euro anbieten können. Der große Akku für über 400 Kilometer wird auch deutlich über 30.000 Euro kosten. Hoffnungsschimmer für Fans „deutscher“ Fabrikate: Skoda bringt 2026 den Epiq, auch ein etwas über 4 Meter kurzes SUV mit ähnlichen Werten.
