Die meisten Elektroautos sind aufgrund der Batterie recht hoch, beim neuen Polestar 2 will das die Volvo-Schwester aufgrund einer neuen Plattform ändern können.
Schon seit einiger Zeit ist durchgesickert, dass der Polestar 2 nicht abgesägt wird. Auch wenn Limousinen nicht mehr der große Renner sind, das „Urmodell“ des heutigen Polestar soll trotzdem eine neue Generation erhalten. Diesmal wird es jedoch ein großes Upgrade geben, die neue Architektur erlaubt einige technische Änderungen.
Geely liefert neue Plattform mit mehr Leistung
Besonders wichtig: Polestar wechselt sehr wahrscheinlich auf 800 Volt. Künftig werden alle Polestar-Modelle mit neuer Technologie geliefert. Durch viele Verbesserungen und optimierte Batterien könnte die Reichweite stark ansteigen und die maximale Ladegeschwindigkeit an die 350 kW heutiger Polestar-Modelle heranreichen.
Weil die neue Plattform anders gestaltet ist, soll eine flache und etwas längere Limousine möglich werden. Generell werden die Nachteile alter Mischplattformen endlich zu den Akten gelegt. Der heutige Polestar 2 wirkt hoch und groß, bietet im Innenraum jedoch kaum Platz. Diesen Nachteil gibt es bei mehreren „früheren“ Modellen, auch bei den älteren Elektroversionen von Volvo.

Der neue Polestar 2 ist bereits für 2027 geplant und bekommt dann auch noch einen günstigeren Kompakt-SUV Polestar 7 an die Seite gestellt. Dass man zugleich mit Geely konzernweit einheitliche Plattformen nutzt, sehen die Polestar-Leute nicht als Problem. Man nennt VW als positives Beispiel, die einzelnen Konzernmarken sind immer noch stark unterschiedlich, trotz geteilter Technologie.
Polestar bekommt große Konkurrent schon 2026 vor die Nase gesetzt, denn Mercedes bringt die C-Klasse EQ und BMW den i3. Das sind beides vollelektrische Limousinen mit über 800 Kilometer Reichweite und über 300 bzw. 400 kW Schnellladen.
