Google hat überraschend und eher still und leise das neue Wear OS 6.1 veröffentlicht, zugleich wechselt man bei Wear OS-Apps endgültig auf 64-Bit für eine bessere Systemleistung.
Das neuere Wear OS 6.1 bringt drei größere angekündigte Veränderungen mit, es ist jedoch insgesamt kein großes Update. Derzeit wissen wir noch nicht, wann und ob es für die Pixel Watch-Geräte als eigenes Update erscheint und ob Wear OS 7 vielleicht schon bis zum Sommer folgen könnte.
Wear OS 6.1 verbessert Zeitzonen-Wechsel, Kinderprofile und Verifizierung des Kontos
Ab dem neuen Wear OS 6.1 gibt es eine automatische Erkennung der Zeitzone, dabei setzt Google auf den physischen Standort der Uhr. Somit ist der Zeitzonen-Wechsel auch ohne aktive Internetverbindung möglich, die neue Option müsste aber wohl in den Einstellungen vom Nutzer aktiviert werden.
Google setzt außerdem auf Verbesserungen bei Kinderkonten. Ist ein entsprechendes Alter erreicht, wird das System zukünftig alle elterlichen Beschränkungen automatisch aufheben. Google verspricht sich wohl einen Komfortgewinn.
Außerdem ist die Verifizierung des Google-Kontos nun direkt am Handgelenk oder über die zugehörige Smartphone-App möglich. Dadurch ist bei ungültigen Zugangsdaten, etwa durch ein nachträgliches Ändern des Passworts, endlich kein vollständiger Reset der Uhr mehr notwendig. Das war überfällig.
64-Bit wird zur Pflicht für Wear OS-Apps
Es hat lange gedauert, aber auch unter Wear OS wird der Support für 64-Bit nun zum Standard für Android-Apps. Das soll insgesamt die Systemleistung steigern und das Wear OS-Ökosystem endlich auf aktuellste Standards bringen. Ab diesem September können Entwickler keine Android-Apps mehr in den Play Store laden, welche die 64-Bit-Anforderungen nicht erfüllen.
Aber keine Angst, das ist kein endgültiges Ende für 32-Bit, was besonders für ältere Bestandsgeräte entscheidend ist. Bestehende 32-Bit-Geräte werden nämlich weiterhin unterstützt, da der Play Store automatisch die passenden App-Versionen für die jeweilige Hardware ausliefert. Bedeutet auch: Apps werden erst mal noch in 32 und 64-Bit angeboten.
