MG 4X vorgestellt: Crossover mit Oppo-Infotainment und 510 km Reichweite

MG4X 1

Das Portfolio der Stromer von MG wird umfangreicher, nun kommt nach dem neuen MG4 auch ein MG4X mit SUV-Karosserie. Der größte Konkurrenz ist wahrscheinlich der Atto 2 von BYD, aber auch ID.4 und Co. müssen sich „warm anziehen“.

Wobei MG beim MG4X den Fokus auf den erschwinglichen Preis legt und auf eine neue Batterie-Technologie. Es ist das zweite Modell mit der Semi-Solid-State-Batterie, die eine höhere thermische Stabilität bieten soll und vor allem bei kalten Temperaturen zuverlässiger funktioniert.

Cockpit-Software stammt vom Smartphone-Hersteller Oppo

Diese neue Batterie ist mehr auf Sicherheit ausgelegt und nicht auf maximale Reichweite. 510 Kilometer nach CLTC sind auch wirklich kein guter Wert, nach den WLTP-Normen sind das nur etwa über 418 Kilometer Reichweite. Für das 4,39 Meter lange SUV in Ordnung, aber sicherlich kein Rekordwert.

MG4X 2

MG hat gerade bei uns zwei MG4 am Markt, das neue Modell mit dem „runden“ Design und eine neue Facelift-Version des ersten MG4. Die Fahrzeuge sind nur teilweise gleich, unterscheiden sind aber besonders bei Preis, Reichweite und daher bei der Zielgruppe.

Normalerweise müsste MG den neuen MG4X nach der China-Premiere unbedingt nach Europa bringen, denn wir lieben kompakte SUVs und unterhalb einer Länge von 4,40 Meter gibt es nicht so viel Auswahl im vollelektrischen Segment. Ob das ein Plan von MG ist, weiß man aber auch bei Carnewschina noch nicht.

Kleinere SUVs mit Elektroantrieb: Volkswagen und Renault bekommen chinesische Konkurrenz

Wer im angesprochenen Segment sucht, kann derzeit auf den Renault R4 zurückgreifen. Demnächst kommt außerdem der Skoda Epiq an den Start und außerdem der VW ID. Cross – beide sind unter 4,20 Meter kurz und kommen dennoch über 400 Kilometer weit. Der Unterschied: VW setzt auf „klassische“ Batterie-Technologie, nicht auf Halbfeststoff.

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