In den letzten Wochen sind die Probleme bei IKEA immer mehr geworden, die günstige Smarthome-Hardware mit dem neuen Matter-Standard funktioniert nicht (richtig).
Dabei war die Hoffnung groß, als IKEA im vergangenen Jahr ankündigte, dass man zum Jahreswechsel ein regelrechtes Produktfeuerwerk loslässt. Hat man auch. Über 20 neue Smarthome-Geräte mit dem Matter-over-Thread-Standard für teilweise echt kleines Geld.
Verbindung nicht stabil, wenn sie überhaupt zustande kommt
Das wäre die Lösung für das Smarthome in vielen Zuhause gewesen, wenn es nicht ständig Probleme gäbe und keine Lösungen dafür. Der neue Smarthome-Standard, der eigentlich über Hersteller hinweg reibungslose Zusammenarbeit der Geräte verspricht, kann das nicht halten. Jedenfalls nicht bei den IKEA-Geräten.

Nutzer berichten von massiven Schwierigkeiten beim Einrichten der Geräte, insbesondere innerhalb des Apple-Ökosystems, wo Verbindungsversuche häufig mit Zeitüberschreitungen abbrechen. IKEA reagierte mit Updates und neuen Funktionen, damit Nutzer ihr System ans Laufen kriegen. Teilweise scheint es jedoch so, dass auch die IKEA-Entwickler keine klare Antwort liefern können und selbst im Trüben fischen.
Plug & Play wird versprochen, aber nicht gehalten
Checkt man regelmäßig mal den Tradfri-Subreddit aus, dann findet man dort eigentlich täglich neue Beschwerden über Verbindungsprobleme. Mal steht die Verbindung, dann bricht sie wieder ab. Vom günstigen Smarthome, das man mal eben einrichten und nutzen kann (Plug & Play), ist dort nur wenig zu sehen.
Ein anderes Problem, das man immer mal wieder lesen kann, wenn die Hardware funktioniert: Teilweise sind Funktionen der Geräte mit den Standard-Treibern nicht nutzbar. Dadurch funktioniert die Hardware nicht komplett, wenn man hier nicht selbst Hand anlegt. Auch bei Google Home musste nachgelegt werden, damit etwa Taster und Schalter vollständig verwendet werden können.
Was für mich wirklich erschreckend ist, wenn man mal auf die Hilfeseite von IKEA guckt: Es wird auch 2026 noch dazu geraten, Wlan auf 2,4 GHz zu stellen, IPv6 abzuschalten und so weiter. Das kann ich aber auch von anderen Geräten, darunter Saugroboter im Preisbereich von 1.500 Euro.
Schlussendlich nervt die mangelnde Interoperabilität, obwohl sie das große Versprechen von Matter war.
