KI-Forschung hat bei vielen Unternehmen langsam Überhand genommen, auch Xiaomi wird weiterhin massiv investieren und bringt zugleich neue Sprachmodelle an den Start.
Xiaomi hat gerade sein neues KI-Flaggschiff MiMo-V2-Pro vorgestellt und kann in Benchmarks der Konkurrenz Claude, Gemini und GPT zumindest näher kommen, sie teilweise auch schlagen. Das neue System wird so beschrieben: „Es dient als zentrale Steuereinheit von Agentensystemen, orchestriert komplexe Workflows, steuert Aufgaben im Produktions-Engineering und liefert zuverlässig Ergebnisse.“

Das Pro-Modell ist aber nicht allein gekommen, insgesamt hat Xiaomi vier verschiedene Versionen von MiMo V2 rausgebracht. Darunter auch Flash, laut Xiaomi „ein leistungsstarkes, effizientes und ultraschnelles Basissprachmodell“ und mit TTS gibt es außerdem ein speziell auf Sprache-zu-Text ausgelegtes Modell.
Xiaomi will bei KI, Software und Chipsätzen unabhängiger sein
Xiaomi konnte mit MiMo-Modellen in den letzten Monaten bereits beeindrucken und will das künftig weiterhin tun. Dafür gibt es massive Investitionen auch in der Zukunft. 7,5 Milliarden Euro sind es in den kommenden drei Jahren, die bei Xiaomi allein in Künstliche Intelligenz fließen sollen.
Für Unternehmen wie Xiaomi ist es wichtig, sich unabhängig zu machen. Das gelingt 2026 auch in anderen Bereichen, dabei soll HyperOS abseits der Smartphones unabhängiger von fremder Software werden und die eigenen Chipsätze (Xring) sollen breiter in Endgeräten eingesetzt werden.
KI ist noch nicht die Lösung für alles
Die gute Nachricht gab es jedoch schon: Xiaomi will sich nicht auf KI ausruhen. Bei den eigenen Smartphones wird man zum Beispiel aufseiten der Kamera-Hardware weiterhin die Grenzen ausloten wollen, da soll der Eingriff durch die Software längst noch nicht die Endlösung wie bei Samsung sein, wofür man den Konkurrenten scharf kritisierte.
