BYD hat vor wenigen Wochen den Atto 3 Evo vorgestellt, jetzt ist das 800-Volt-Upgrade bereits im deutschen Konfigurator zu finden und das mit fünfstelligem Rabatt Rabatt.
Zumindest noch im März 2026 soll BYD aktuellen Berichten zufolge einen extremen Rabatt zum Markstart anbieten, der ohnehin nicht allzu teure Atto 3 Evo SUV wird stark reduziert angeboten. Das bedeutet konkret: Atto 3 Evo Design für 34.990 Euro statt 44.990 Euro. Excellence mit Allrad kostet 39.990 Euro statt 50.990 Euro.
Atto 3 Evo will direkt zum Marktstart den ID.4 unterbieten
Beide Varianten gibt es somit trotz großer Ausstattung unter dem Einstiegspreis beim VW ID.4, was letztlich das Ziel des chinesischen Herstellers gewesen sein dürfte.
Auch bei den Leasing-Preisen machen sich die Rabatte bemerkbar und somit startet der neue Atto 3 Evo schon unter 300 Euro monatlich. Dafür gibt es ein sehr stark verbessertes Elektroauto, das vom alten Atto 3 eigentlich nur noch die Optik mitbringt, denn hier hat BYD quasi gar nichts verändert.

Was ich ehrlich gesagt richtig gut finde: BYD bietet zwei Versionen an und das war es. Farben wählen, fertig.
Mehr Leistung, mehr Reichweite, mehr Ladeleistung, mehr Apps
BYD hat den Akku auf 74,8 kWh vergrößert und damit die Reichweite beim Atto 3 Evo Design auf über 510 Kilometer gesteigert. Wer laden muss, darf das nun mit maximal 220 kW dank neuer 800-Volt-Plattform bzw. in 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Der Kofferraum ist auf 490 Liter gewachsen, der Frunk mit jetzt 101 Liter ebenfalls.
Eine weiter große Freude: Google-Dienste sind nun direkt integriert, BYD bietet euch auf dem neuen Infotainment ein direkt integriertes Google Maps an und auch andere Apps wie YouTube sind über den Google Play Store verfügbar. Generell scheint das jetzt der Weg in den westlichen Märkten zu sein, um Kunden ein „besseres“ Software-Erlebnis anzubieten.

Die Basisversion ist mit 313 PS bereits recht stark unterwegs und lässt hier nichts mehr anbrennen. Wer dennoch mehr will, bekommt beim Excellence den Allradantrieb mit zwei Elektromotoren für insgesamt 449 PS. Früher gabs das bei Sportmodellen, bei Elektroautos sind solche Werte inzwischen schon Standard.
Übrigens ist der neue Atto 3 generell an dem Zusaz Evo zu erkennen, der Vorgänger hatte das nicht.
Die Konkurrenz legt auch mit neuen Generationen dieses Jahr nach, Audi bringt einen frischen Q4 E-tron, VW macht den ID.4 zum ID. Tiguan und Cupra aktualisiert den Tavascan. Was aber keiner kann, BYD hingegen schon: Einfach mal die Elektro-Plattform von 400 auf 800 Volt wechseln.
