Leapmotor sorgt langsam für Aufsehen in Europa, die Stellantis-Marke kann mit guten Preisen und Elektroautos auftrumpfen. Derweil tun sich Marken wie Opel schwer, für die eigenen Elektroautos gute Preise und aktuelle Technik zu bieten.
Eigentlich nehme ich Opel ehrlicherweise schon fast seit Jahrzehnten als echte Krisenmarke wahr. Hier und da gibt es mal gute Modelle, aber der richtige Befreiungsschlag gelingt nicht und auch nicht mit dem elektrischen Portfolio. Ich finde zum Beispiel den neuen Astra Electric für zu teuer und die Technik nicht aktuell genug.
Leapmotor könnte bei Opel jedoch aushelfen, ein gemeinsames Projekt sei bereits geplant. Zunächst soll es ein elektrisches SUV geben. Grundsätzlich würde hier wohl die Architektur des Leapmotor B10 drinstecken. Opel sei nur für die äußere Hülle zuständig, Elektrik und Elektronik kommen von den Chinesen.

Gebaut wird das Fahrzeug dann trotzdem in Europa, damit bleibt man den Strafzöllen fern. Allerdings ist das Projekt noch in weiter Ferne, weil Opel und Leapmotor möglicherweise erst 2028 das gemeinsame Elektroauto auf die Straße bringen. Offiziell ist diese Vereinbarung bislang noch nicht, aber das soll sich laut „Reuters“ noch 2026 ändern.
Stellantnis hat jedenfalls in den letzten Jahren versagt, es gab keinen Hochlauf bei den Elektroautos und man hat keine zeitgemäße Technologie anbieten können. Leapmotor steht da gerade etwas besser als der Rest da, wobei der B10 technisch auch nicht gerade ein Wunderkind ist, aber die Technik ist wahrscheinlich günstiger zu bekommen.
