BYD trumpft mit starker Modellvielfalt und neuester Technologie auf, das neue Flash-Charging kommt sogar in der elektrischen Mittelklasse an.
Bei uns hat BYD den Atto 3 in Form des neuen Atto 3 Evo bereits stark aufgerüstet, die veraltete 400-Volt-Plattform wurde durch 800 Volt ersetzt und bringt schnelleres Laden mit. Da reden wir aber nur von etwas über 200 kW.
Der echte Knaller ist der aktualisierte BYD Atto 3 in China, denn dort bringt das Facelift-Update tatsächlich Flash-Charging mit. Vor Ort wird man den Akku des Kompakt-SUVs in 9 Minuten aufladen können. Bedeutet in diesem Fall eine Ladung bis 97 Prozent, der Akku ist dann wirklich nahezu voll.

Die dritte Generation des Atto 3 bleibt jedoch keine Ausnahme. Bringt mit dem Song Ultra EV ein weiteres Mittelklasse-Modell mit Flash-Charging in den chinesischen Handel. Dort bezahlt man nicht mal 25.000 Euro (umgerechnet) für Elektroauto-Hightech. Das ist beeindruckend.
Ob man das zwingend benötigt, ist natürlich eine Diskussion für sich. Auf Kundenseite ist es aber günstiger, wenn der Akku nicht unheimlich groß ist, sondern die Ladepausen verkürzt werden. BYD erreicht das mit seiner Technologie, während hierzulande in der Volumen-Mittelklasse mit ach und krach 200 kW bei 400-Volt-Plattformen erreicht werden.
Flash-Charging wird in Europa zunächst in den Topmodellen von Denza angeboten. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch Volumenmodelle von BYD das neue Schnellladen bieten.
