Leapmotor startet in Europa und Deutschland gerade mit dem B05, ein direkter Konkurrent für VW Golf und Co., nur in diesem Fall bereits vollelektrisch. Preis und Leistung sollen hier besonders gut sein, aber stimmt das auch wirklich?
Wenn wir einen Blick auf die ersten Testberichte und Fahrberichte werfen (Videos und Edison), dann kann der B05 mit einigen Punkten überzeugen und die Schwächen liegen wohl eher im Detail. Leapmotor muss etwa bei Punkten wie dem Spurhalteassistent unbedingt nachbessern, Updates sind bereits versprochen.
Auch das Fahrwerk sei zwar schon besser als beim B10, habe jedoch für das „europäische“ Fahrgefühl noch Verbesserungspotenzial. Mit dem großen Akku könnte eine reale Reichweite von beinahe 400 Kilometern (beim ProMax) möglich sein, wobei das natürlich vom Fahrprofil abhängig ist. Testverbräuche von 13 bis 17 kWh wurden berichtet, das klingt gut.
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Ein für Elektroautos eher untypischer Nachteil ist der kleine Kofferraum von weniger als 300 Litern Volumen (trotz 4,43 Meter Fahrzeuglänge) und einen Frunk verbaut Leapmotor trotz genügend Platz leider auch nicht. Festgestellte Software-Bugs schiebt man auf die Vorserie. Dafür kam jedoch der Durchzug des 218 PS starken Heckantriebs gut an.
Insbesondere bei den Nachteilen der Software kann Leapmotor bis zum Marktstart und darüber hinaus noch nachbessern. Das scheint notwendig zu sein und ist fast „typisch“ für die Chinesen, da zumindest bei günstigeren Modellen die Software meistens nicht gerade auf dem höchsten Niveau ist.
Ich selbst interessiere mich für den B05 auch sehr, für uns wäre das die optimale Größe und die meisten Eckdaten stimmen auch. Man scheint das Fahrzeug auch deutlich günstiger als einen VW ID.3 Neo bekommen zu können und sogar günstiger als den ID Polo mit großer Batterie.
