Die Skoda-Modelle der letzten Jahre treten auch beim neuen Design immer noch eher zurückhaltend auf, obwohl man mit „Modern Solid“ eine neue und doch auffälligere Designsprache, besonders in der Front, umgesetzt hat. Dahinter steckt jedoch ein klarer Ansatz, den Skoda verfolgt.
Modern Solid wurde vor allem erst mal bei den elektrischen Fahrzeugen eingeführt und drückt auch eine ganz bestimmte Absicht aus. Wie der Exterieurdesignchef von Skoda gegenüber Autoweek verrät, soll das Design die „ruhige Kraft“ des elektrischen Antriebs sichtbar machen.
Skoda wollte mit dem alten Design nicht komplett brechen und außerdem weiterhin die Linie verfolgen, dass das Auto nicht im Mittelpunkt steht, sondern der Kunde bzw. Besitzer des Fahrzeugs. Der praktische Begleiter soll nicht die gesamte Aufmerksamkeit beanspruchen.
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Auch bei Skoda ist es so, dass die Lichtsignatur frühere Elemente wie Chromleisten komplett ersetzt hat. Inzwischen gestaltet vor allem das Tagfahrlicht das Gesicht eines Autos. Für Skoda lag die besondere Herausforderung darin, die Autos markant und robust, dennoch zurückhaltend und nicht langweilig zu gestalten.
Für Modern Solid nahm man sich Star Wars zum Vorbild, vor allem die Maske des Mandalorian soll eine Rolle gespielt haben. In meinen Augen sticht immer wieder der tiefschwarze „Streifen“ hervor, der unter dem Skoda-Logo sitzt und zu vielen anderen Designs einzigartig ist. Auf Wunsch ist dieses Teil sogar beleuchtet.

Skoda hat bereits mit „Vision O“ gezeigt, wohin es mit Tech Deck (so nennt sich die Front) und Lichtsignatur in den kommenden Jahren gehen könnte. Man würde den heutigen Look künftig weiterhin beibehalten, aber die Front damit womöglich noch deutlicher dominieren wollen.

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