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Amazon: Alexa will irgendwann zuhören können, ohne dass wir sie vorher rufen

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Amazon Echo 2017 Alexa Header

Bislang basieren die Sprachassistenten allesamt noch auf demselben Prinzip, man muss sie vorher durch ein bestimmtes Wort oder einen Tastendruck aktivieren. Amazon plant allerdings die Zukunft etwas anders. Alexa soll in Zukunft zuhören können, ohne dass vorweg ein sogenanntes Hotword ausgesprochen werden muss. Dafür gibt es bereits ein Patent, das Amazon gegenüber Engadget kurz erklärte.

Grundsätzlich wirkt das Statement eher beschwichtigend. Immerhin geht das noch etwas mehr auf die Kosten unserer Privatsphäre, wenn die Sprachassistenten zukünftig sogar ungewollt mithören. Grundsätzlich sei das aber nur Zukunftsmusik. Ein Patent stünde nicht gleichzeitig auch dafür, dass die patentierte Idee jemals zum Einsatz kommt, sagte ein Sprecher von Amazon.

Lokaler Puffer statt Cloud-Verbindung

Ganz ohne Hotword kommt die neue Idee trotzdem nicht aus. Aber statt es vor dem Sprachbefehl zu sagen, wird das jeweilige Hotword einfach ans Ende der Frage gehangen. Ein lokal gespeicherter Puffer von bis zu 30 Sekunden soll dafür eingesetzt werden.

„Wie wird das Wetter heute, Alexa?“

Um das bewerkstelligen zu können, muss der Sprachassistent natürlich mitbekommen haben, was vor dem Hotword gesagt wurde. Amazon hält die Fragestellung so herum für natürlicher, was ich grundsätzlich unterschreiben würde. Erst wenn das Hotword fällt, werden die Daten an die Amazon-Server gesendet, das davor Gesagte bleibt kurzzeitig im lokalen Puffer.

Privatsphäre-Schock oder komfortable Neuerung?

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