Wie vielleicht bekannt ist, arbeite ich sehr viele Stunden an meinem Schreibtisch, an meinem großen Monitor. Das schon seit gut 17 Jahren, und das gilt nur allein für diesen Blog. Da geht es natürlich irgendwann, gerade im höheren Alter (ich bin jetzt 37), darum, dass der Arbeitsplatz bequem und so gestaltet ist, dass man effizient arbeiten kann.
Dazu gehört unter anderem eine gute Ausleuchtung. Ich habe mich irgendwann dafür entschieden, auf so viele kleine Lampen zu verzichten und mitten im Büro einfach eine große Leuchte aufzuhängen, die das Büro in Tageslicht aufhellt. Sieht zwar nicht schön aus, erfüllt aber seinen Zweck, nämlich eine gleichmäßige und gute Ausleuchtung des gesamten Büroraums.
Allerdings mag ich es manchmal immer noch, lieber ein bisschen im „Dunkeln“ zu arbeiten. Das heißt, nicht das komplette Büro auszuleuchten, sondern nur am Arbeitsplatz rund um meinen Monitor eine vernünftige Beleuchtung zu haben. Da eignen sich die BenQ ScreenBars perfekt.
SmartDroid.de bei Google folgenIch hatte so eine schon mal vor vielen Jahren hier im Blog getestet. Die habe ich dann, ich weiß gar nicht warum, irgendwann an meinen Vater weitergegeben und mich die letzten Jahre tatsächlich nicht mehr um so ein Gerät gekümmert. Nun ergab sich jedoch, die aktuelle ScreenBar Halo 2 zu testen.
Grundsätzlich funktioniert das System so wie schon immer. Man packt diese Leiste oben auf den Monitor drauf. Ich weiß, dass man im Vergleich zu früheren Versionen und Generationen auf jeden Fall diese ganze Halterung etwas verbessert hat. Sollte auf den meisten Monitoren gut funktionieren.

Auf meinen Dell-Monitor passt die ScreenBar wirklich sehr gut drauf und hält da sehr gut ihre Position. Das funktioniert hervorragend, da kann ich mich nicht beschweren. Die ScreenBar ist in den letzten Wochen nicht einmal verrutscht oder irgendwas hat sich da getan. Sie sitzt sehr fest drauf.
Im Vergleich zu älteren Generationen ist hier neu, dass man so eine runde Fernbedienung hat, die man auf dem Schreibtisch positionieren kann. Damit kann man das Licht einstellen. Die Helligkeit, die Farbtemperatur und so weiter.
Ich muss allerdings sagen, dass ich mir das Licht so eingestellt habe, dass der Automatikmodus für mich immer sehr gut funktioniert. Das heißt, ich habe die Fernbedienung einmal zur Konfiguration benutzt und dann nie wieder.

Die Akkulaufzeit für die Fernbedienung wird mit mehreren Monaten angegeben. Das wird schon stimmen. Aufladen kann man das Gerät dann wieder über USB-C. Wer mehrere Lampen verwendet, kann eine Fernbedienung für maximal zwei Lampen gleichzeitig verwenden.
Die ScreenBar ist natürlich das eigentliche Highlight und macht weiterhin den Job, so wie ich das gewohnt bin, heute wohl in einer neuen Qualität. Ich kann sagen: Für mich als jemanden, der in der Regel mit weißen Oberflächen auf dem Bildschirm arbeitet, ist diese Lampe wirklich perfekt. Ich kann nicht für Video-Editor, Fotografen etc. sprechen.
Sie ist so ausgerichtet, dass sie den kompletten Schreibtisch vor mir schön ausleuchtet und insgesamt für ein ausgewogenes Licht rund um den Monitor, die Tastatur und die Maus sorgt. Das funktioniert für mich wirklich gut.

Ich merke das bei mir sehr stark an den Augen, wenn Ausleuchtung und Beleuchtung nicht stimmen. Das frühere Arbeiten nur mit Monitor und komplett im Dunkeln ohne andere Lichtquelle hat sich irgendwann schon auf meine Augen ausgewirkt (unangenehmes Gefühl). Inzwischen, seit ich auf eine gute Ausleuchtung achte, funktioniert das viel besser. Da hilft mir die ScreenBar in den letzten Wochen doch deutlich.
Es gibt sehr viele Tage, an denen ich nur die ScreenBar Halo 2 als Lichtquelle verwendet habe. Ich habe das an den Augen positiv gemerkt, es war beständig sehr angenehm.

Mit der automatischen Einstellung ist es so, dass die ScreenBar für mich den perfekten Mittelweg aus Ausleuchtung und Bildschirmhelligkeit bietet. Sie ist so auf dem Monitor positioniert, dass sie euch im Normalfall nicht blendet, aber auch nicht unbedingt den Monitor bescheint. Das funktioniert in meinem Setup sehr gut.
Im Endeffekt muss man das wahrscheinlich ein bisschen ausprobieren. Es gibt verschiedene Monitore. Da kann es sein, dass die ScreenBar vielleicht nicht auf jedem Monitor perfekt sitzt, wie das jetzt bei meinem, ich würde sagen, geradlinigen und relativ flachen Dell-Monitor der Fall ist.
Was auch wirklich cool ist, ist der integrierte Bewegungssensor. Wenn ich eine Weile weg vom Schreibtisch bin, geht die Lampe automatisch aus. Genauso funktioniert das System umgekehrt, sodass sich die Lampe einschaltet, wenn ich dem Schreibtisch näher komme. Ein kleines Feature, jedoch sehr großer Komfort im Alltag.
Außerdem gibt es ein Backlight, das ebenfalls unterschiedlich hell konfigurierbar ist oder wie die vordere Beleuchtung im Automatikmodus genutzt werden kann.

Ich kann nach ein paar Wochen sagen, dass ich so eine Lampe jedem empfehlen kann, der wirklich viel am Monitor arbeitet und auch ein bisschen davon abhängig ist, wie gerade das Licht draußen ist. Ich habe in meinem Büro zwei für das Raumverhältnis relativ große Fenster. Wenn wir jetzt auf den Herbst hinauslaufen, wo es generell etwas dunkler ist oder später hell bzw. früher dunkel wird, dann hilft so eine Lampe schon sehr, rund um den Monitor grundsätzlich immer dieselben guten Lichtverhältnisse zu haben.
Wer viel am Rechner arbeitet, der sollte sich so ein Ding unbedingt mal angucken. Bestellt euch die ScreenBar Halo 2 oder guckt mal, was BenQ da noch im Angebot hat. Man hat nämlich noch ein bisschen breiteres Portfolio als vor einigen Jahren. Da gibt es für verschiedene Zwecke auch verschiedene Arten von Lampen. Mir reicht allerdings die verhältnismäßig einfache Version locker im Alltag aus.
