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CyanogenMod: Offizielle OTA-Updates dauern eine halbe Ewigkeit, auch wegen Google

Die Jungs von der CyanogenMod erleben gerade den Wandel von einem Custom-ROM hin zu einer offiziellen Android-Firmware. Der Unterschied? Google redet ordentlich mit, denn die müssen Updates und andere Software-Veränderungen erst absegnen, bevor da irgendwas auf die Geräte der Nutzer kommt. Das ist Bestandteil der Lizenzierung der offiziellen Google-Apps.

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Jetzt hat das CyanogenMod-Team in einem Beitrag erklärt, warum selbst nur kleine Bugfix-Updates nun nicht mehr von heute auf morgen verfügbar sind, sondern mehrere Wochen benötigen. Das N1 CyanogenMod Edition von Oppo ist ein offizielles Android-Smartphone samt Google-Paket, weshalb Google aber auch bei Firmware-Updates mitspricht bzw. entsprechend prüft. Deshalb dauern offizielle OTA-Updates aber auch so viel Zeit, wie erläutert wurde.

Ein minimales Bugfix-Update, das am Ende nur 5 MB groß ist und lediglich einen einzigen Fehler behebt, muss trotzdem die gleichen Tests wie ein komplettes Firmware-Update samt neuer Android-Version durchlaufen. Ist das Update fertig entwickelt, kommt es erst mal zum QA-Team von Cyanogen, wo es eingehend auf Funktionalität geprüft wird.  Schon das kostet Zeit, doch selbst wenn das Update okay ist, kann es noch nicht verteilt werden.

Denn jetzt wird es zu Google weitergeleitet, die die Kompatibilität mit ihren Google-Apps und Diensten überprüfen müssen. Das als CTS bekannte Programm wird gestartet und benötigt 8 Stunden für einen einzigen Testlauf. Dieser ist peinlichst genau, schon jede höhere Verzögerung kann als Fehler gewertet werden, sodass der Test erneut komplett durchlaufen werden muss. Es werden nicht weniger als 100% in diesem Test als Ergebnis benötigt.

Unterm Strich stehen dann drei Wochen zwischen der Implementierung des Bugfixes in den Quellcode bis zur tatsächlichen Auslieferung des Quellcodes in Form eines OTA-Updates.

Schon HTC hatte vor wenigen Wochen mit einer Infografik erklärt, dass die Dauer Verteilung von Updates nicht nur die Schuld der Hersteller ist.

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