Firefly von NIO: Der coolste Elektro-Kleinwagen bekommt im April erstes technisches Upgrade

NIO Firefly Hero 2

NIO hat den Firefly jetzt schon eine Weile am Start und will mit dem elektrischen Kleinwagen vor allem auch Märkte wie Europa erobern. Nun kommt das erste größere Upgrade. Aber eigentlich müsste der EU-weite Marktstart folgen.

Ein technisches Upgrade ist nun auch notwendig, denn gleich drei große europäische Automarken schlagen jetzt zurück. Cupra macht mit dem Raval den Anfang, dann kommen Skoda und VW mit elektrischen Kleinwagen. Das ohnehin überschaubar erfolgreiche Elektroauto von NIO (137 Einheiten in 2025 in EU) muss aufrüsten.

Reichweite ist zu gering, wenn die Konkurrenz bald über 400 km bietet

Das für den 7. April geplante Upgrade umfasst laut Medienberichten eine Batterie mit höherer Kapazität sowie einen deutlich leistungsstärkeren Elektromotor für das Basismodell. Derzeit gibt es nur eine Version mit maximal 330 Kilometer Reichweite, das inzwischen zu wenig. Außerdem sind einige Software-Verbesserungen zu erwarten.

Firefly Lenkrad

NIO will beim Firefly keine riesigen Facelift-Generationen bringen, sondern das Fahrzeug eher mit Evolutions-Upgrades regelmäßig verbessern. 2026 will man außerdem erstmals die speziell für Firefly entwickelten Batterie-Wechselstationen ans Netz kriegen, da dürfte man sich jedoch erst mal auf China konzentrieren.

EU-weiter Marktstart immer noch nicht erfolgt

Firefly ist in Europa immer noch kaum zu bekommen. Dabei finde ich, hat das Auto extrem viel eigenen Charakter und trumpft mit einem tollen Innenraum auf. Man positioniert sich jedoch eher als Premium-Kleinwagen, was mit Elektromotor gerade noch nicht so gut angenommen wird, zumal die Marke noch nicht bekannt genug ist.

NIO hat generell Probleme in Europa, das gilt auch für die Hauptmarke und deren größere Modelle. Ich sehe da derzeit kaum Hoffnung auf eine Änderung und zugleich wird die europäische Konkurrenz immer stärker.

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