Immer wieder wird gerne darüber diskutiert, wie sich zum Beispiel digitale Publisher monetisieren können. In erster Linie hat sich dafür die Werbung durchgesetzt, doch auch Paid-Content findet man immer häufiger im Web. Durchsetzen konnte sich dieses Mittel aber nur selten und erfolgreich nur für sehr wenige Verlage. Umso weniger verwundert es, dass tatsächlich nur sehr […]

Immer wieder wird gerne darüber diskutiert, wie sich zum Beispiel digitale Publisher monetisieren können. In erster Linie hat sich dafür die Werbung durchgesetzt, doch auch Paid-Content findet man immer häufiger im Web. Durchsetzen konnte sich dieses Mittel aber nur selten und erfolgreich nur für sehr wenige Verlage. Umso weniger verwundert es, dass tatsächlich nur sehr wenige Leute für Online-News bezahlen. Laut einer Umfrage stagniert der deutsche Markt, nur 8 Prozent bezahlen im Web für Nachrichten.

Nur acht Prozent der Deutschen haben einer Studie des Reuters Institute for the Study of Journalism zufolge bereits für digitale Nachrichten-Angebote bezahlt. Die wirklich schlechte Nachricht für Verlage und Medien ist allerdings, dass sich die Zahlungsbereitschaft in den letzten Jahren praktisch nicht verändert hat. Ähnlich sieht die Lage auch in den übrigen großen EU-Ländern aus – in Italien ist der Anteil sogar von 16 Prozent (2016) auf neun Prozent (2019) regelrecht abgestürzt. Besser läuft die Monetisierung von Online-News dagegen in Skandinavien: 34 Prozent der Befragten Norweger gaben an, in den letzten zwölf Monaten in irgendeiner Form für Nachrichten im Netz Geld ausgegeben zu haben.

Ich persönlich bin auf der Seite der Werbung, weil ich mich gerne über mehrere Seiten hinweg informiere und nicht nur auf wenige Medien setzen. Mehrere Abonnements würden dann aber ordentlich ins Geld gehen. Auch für uns hier macht es keinen Sinn, auf eine Bezahlschranke umzustellen, dafür sind wir schlussendlich zu ersetzbar.

(Statista)

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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