MG will preislich teurer werden

MG4X 1

Bislang wurde MG in Europa eher als etwas günstigere Marke positioniert, doch die Pläne für die kommenden Jahre werden wohl eine Preissteigerung mit sich bringen.

MG gehört zu den stärksten chinesischen Automarken in Europa. Zwar hat man europäischen Ursprung, aber heute ist die Marke nur noch eine Hülle. Aktuell produziert MG nicht mal mehr Autos in Europa, alles kommt aus China und ist an teure Zölle gebunden.

Wenn man eine bestimmte Größe geschafft hat, will MG in Europa bzw. in der EU ein eigenes Werk eröffnen. Das aktuelle Volumen von ca. 300.000 Einheiten reicht dafür bereits aus, die Pläne im Hintergrund laufen.

Obwohl man damit die Importzölle umgehen könnte, sind dafür Kosten für Logistik, Lohn, etc. auf einem anderen Level. Deshalb strebe man langfristig tatsächlich an, die Marke höher zu positionieren. MG wäre das auch wert, die Marke ist über 100 Jahre alt.

MG sieht vor allem in Deutschland große Chancen. Aber auch in neuer Technologie. 2026 soll im MG4 Urban erstmals eine Halbfestkörperbatterie integriert sein. Das große Versprechen: Weniger Einbußen im Winter bei der Reichweite.

„Der MG4 EV Urban hat bei kaltem Wetter – selbst bei minus zehn oder minus 20 Grad – geringere Reichweitenverluste als LFP-Batterien.“

Derzeit würde MG mit seinen Elektroautos noch Verluste einfahren. Zölle und Investitionen fressen die Gewinnmarge auf. Auch deshalb bietet man weiterhin Verbrenner und Hybride an.

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