Besonders einige Android-Hersteller aus China scheinen ihre Android-Smartphones für Benchmarks zu manipulieren und setzten kleine Creator unter Druck, diese Umstände nicht aufzudecken.
Tatsächlich sei aufgefallen, dass einige chinesische Marken „besondere“ Testgeräte an die Presse herausgegeben haben. Hohe und beeindruckende Benchmark-Leistungen konnten mit den Testgeräten erzielt, jedoch mit normalen kaufbaren Geräten nicht repliziert werden.
Ein YouTuber, der das aufgedeckt hat, musste wohl auf Druck der Hersteller sein Video wieder vom Netz nehmen, zumindest in China. Das hat die Empörungswelle im Netz jedoch überhaupt erst so richtig losgetreten.
Bei verschiedenen Smartphone-Marken zeigten sich eklatante Unterschiede zwischen Pressegeräten und Verkaufsgeräten. Zum Beispiel, dass die Presseversion eines Smartphones die maximale Leistung deutlich länger anbieten konnte, die Verkaufsversion zum Schutz der Hardware deutlich eher drosselte.
Ziel ist es, in den Testberichten besonders gute Werte zu erzielen. Wenn sich dann später der kleine Endkunde beschwert, scheint das den Hersteller nicht mehr zu interessieren.
Reviews sollen direkt zum Launch-Day überzeugen
Schlussendlich führt das ganze Ding nun dazu, dass Nutzer den Reviews noch weniger glauben, wenn sie zum Launch-Day neuer Geräte rauskommen. Was ich unabhängig dieser Benchmark-Problematik nur untermauern kann.
Nicht selten gibt es zu wenig Zeit, sich mit den Geräten wirklich vertraut zu machen. Es ist wichtiger, dass die Reviews zur Deadline des Embargos online sind. Ich versuche seit Jahren davon abzurücken. Mein Test ist bereit, wenn ich damit fertig bin, nicht weil ein Embargo endet. Alles andere wirkt auch auf mich nicht echt und ist ein Problem der Branche seit Jahren.
Ach. Achwas. Das ist ja mal ne heisse News. Nicht.
Aber in Zwickau ist wieder mal jemand beim Falschparken erwischt worden.
;-))