Es ist bislang nicht so häufig üblich, aber für Hyundai womöglich eine weitere Chance die Anschaffungskosten für Elektroautos zu reduzieren, jetzt testet der Hersteller bei seinen Elektroautos die Batteriemiete.
Das bedeutet, dass der Kunde sein Elektroauto kauft, aber nicht auch die Batterie. Der integrierte Stromspeicher wird stattdessen per Mietmodell bereitgestellt und monatlich gezahlt. Zumindest in Südkorea testet man jetzt in einem Pilotprojekt, wie gut dieses System womöglich angenommen wird.
Was interessant ist: Durch die Miete kann der Anspruch auf einen Akkuwechsel entstehen, wenn die Leistung der Batterie mit der Zeit unter ein bestimmtes Level fällt. Für Vielfahrer, die häufig DC-Laden, könnte das langfristig ein echter Vorteil sein, nicht unter der alternden Batterie zu „leiden“.
Der Nachteil ist natürlich, dass man nach dem Autokauf dann relativ hohe monatliche Fixkosten hat. Wobei Details zum Pricing noch ausstehen. Hyundai testet das Programm zunächst Taxifahrer und dann auch für Privatkunden. Bislang ist das Mietmodell bei Elektroautos nicht gängig.
Bei den meisten Elektroautos dürfte sich eine schwächelnde Leistung auch erst nach derart viel Zeit und Kilometer bemerkbar machen, da fährt man das Auto schon gar nicht mehr selbst. Dadurch würde sich jedoch ergeben, dass man auch als Kunde von Gebrauchtwagen später einen Anspruch auf den Wechsel haben könnte.
