Das habe ich auch noch nicht gesehen, doch diese neue Lösung für die Kartenzahlung bei Ionity existiert wirklich und sie könnte weniger versierte Elektroauto-Fahrer durchaus verwirren. Ziel dahinter dürfte sein, die Anschaffungskosten niedrig zu halten und weniger Wartungskosten zu haben.
Ionity setzt bei einem Ladepark mit wenigstens sechs Ladestationen auf ein einziges Terminal zur Bezahlung. Wohlgemerkt benötigt man das Terminal nur für die Zahlung mit Visa, Mastercard und Co., also für die Ad-Hoc-Zahlung ohne Ladekarte oder App.
Positioniert ist hier ein einziges Terminal an einer Laterne. Der Fahrer startet den Ladevorgang an der Ladesäule, muss dann zum Bezahlterminal laufen und nach dem Start des Zahlvorgangs das Kabel am Fahrzeug einstecken. Ionity spart sich ein Bezahlterminal an jeder Ladesäule anzubringen.
SmartDroid.de bei Google folgenWitzig ist jedenfalls das kleine Vogelhaus, in welchem das Terminal zur Bezahlung integriert ist, womit Ionity einerseits für Aufmerksamkeit sorgt und andererseits natürlich auf das eigene Logo anspielt. Dass man nur ein einziges Terminal anbietet, dürfte auch ein einleuchten, denn die wenigsten Kunden werden zum Ad-Hoc-Preis laden, was hier derzeit 69 Cent kostet.
