Mercedes wollte erst einen gewissen Sonderweg gehen und hat sich dann doch wieder anders entschieden. Nun fallen Modelle wie der EQE weg, denn kaum jemand will sie. Stattdessen werden die klassischen Modelle elektrisiert, nach der C-Klasse Elektro steht jetzt die E-Klasse Elektro an.
Wobei Mercedes dabei einen echten Kracher bringen muss, denn schon von der eigenen C-Klasse Elektro spricht man in Interviews mit Medien davon, dass sich das Fahrzeug fast nach einer E-Klasse anfühlt. Wenn also C dem E näher kommt, muss beim E natürlich auch ein ordentlicher Sprung passieren.
Wovon derzeit ausgegangen werden kann, ist die Auswahl bei den Akkus mit größeren Kapazitäten. Über 700 Kilometer Reichweite könnten bei der elektrischen E-Klasse schon Standard sein, während bei der C-Klasse Elektro „nur“ 682 Kilometer bei der aktuell kleinsten C300 4Matic als Einstieg angeboten werden. Irgendwann startet noch ein C200 mit ca. 550 Kilometer Einstiegsreichweite.
SmartDroid.de bei Google folgenE-Klasse Elektro wird mit hoher Reichweite pro Ladung punkten können
Bei der großen Reichweite der E-Klasse Elektro darf mit über 800 Kilometer gerechnet werden. Mercedes wird gezielt die Kunden ansprechen wollen, die größere und längere Fahrten im Alltag häufiger haben und vor allem weniger von Ladesäulen abhängig sein möchten. Bei der Reichweite bzw. Akkugröße geht es eben nicht immer ausschließlich darum, diese „am Stück“ leer zu fahren.
2027 soll die erste vollelektrische „echte“ E-Klasse kommen und sie wird vor allem BMW herausfordern können. Wobei Audi mit dem A6 e-tron auch schon gut dasteht. Mercedes wird dank größerer Akkus jedoch mit mehr Reichweite punkten können und an der Ladesäule ist dank höherer Peak-Geschwindigkeit (über 350 kW) in den ersten zehn Minuten direkt mehr Strom nachgeladen.
