Mit guten Ladepreisen zur „Rekordauslastung“

Vattenfall Schnellladen

Vor wenigen Wochen hatte ich in zwei Beiträgen die Erfahrungen im jüngsten Urlaub geschildert und dabei kam vor allem Vattenfall positiv weg, denn hier gab es am Schnelllader sehr faire Ad-Hoc-Preise. Es scheint dann kein Zufall zu sein, dass das Unternehmen für seine InCharge-Infrastruktur eine „Rekordauslastung“ vermeldet.

Die geladene Energiemenge im deutschen InCharge-Netz ist laut Vattenfall seit Jahresbeginn um rund 65 Prozent gestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht. Bereits in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres lag der Gesamtwert der geladenen Strommenge 47 Prozent über dem gesamten Vorjahr.

Was allerdings in der Meldung fehlt, sind konkrete Auslastungsdaten. Denn obwohl der Markt insgesamt zunimmt und die Auslastung steigt, stehen sehr viele Schnellladesäulen immer noch die mit Abstand meiste Zeit einfach ungenutzt herum. Bei vielen Anbietern liegt das in meinen Augen an den Preisen und Bedingungen, wobei es dieses Jahr schon besser geworden ist.

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Ad-Hoc und ohne Abonnement lädt man bei Vattenfall für unter 50 Cent. Zum Vergleich: Obwohl ich sogar den ADAC-Ladetarif bei Aral Pulse nutzen kann, sind es hier immer noch 52 Cent je kWh ohne weiteres Abonnement. Dennoch gab es im Sommer einige gute Beispiele, viele große Anbieter haben zur wichtigen Reisezeit mit günstigen Preisen gelockt und machten somit das Laden sogar ohne Grundgebühr-Tarif attraktiv.

Ich selbst finde es nicht schlimm, wenn man sich mal für einen ordentlichen Preis eine App auf das Telefon herunterladen und darin anmelden muss. Das geht auch bei einem spontanen Ladevorgang sehr flott, wenn man sich nicht komplett dusselig anstellt. Nur den Tarifzwang für faire Preise, das müssen die Anbieter endlich wieder ablegen. Schöner wäre die Notwendigkeit für Tarife, wenn man diese auf Vielfahrer beschränkt.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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