Samsung, Apple und Google haben die Kohlenstoff-Akkus bislang gemieden, beim Galaxy S27 Ultra soll es jedoch zum durchaus gewagten Wechsel der eingesetzten Technologie kommen.
Kurz gesagt: Die andere Zusammensetzung erlaubt den Batterien eine deutlich höhere Energiedichte und zugleich eine schmalere Bauweise. Deshalb sind Smartphones mit Kohlenstoff-Akkus teilweise sogar leichter geworden, obwohl die Akkukapazität stark angewachsen ist, teilweise von 5.000 auf 7.000 mAh.
Besonders die chinesischen Hersteller setzen darauf und bieten deshalb in Flaggschiff-Modellen weit über 6.000 mAh an, während Samsung und Google noch bei 5.000 mAh hängen. Die neuere Technologie soll jedoch weniger langlebig sein und der Inhalt der Batterie dehnt sich bei Wärmeentwicklung mehr aus.
Samsung SDI testet die Technologie schon länger, interne Testberichte sollen im Netz gelandet sein. Prototypen weisen lediglich 960 Ladezyklen auf, das wäre deutlich weniger als bei aktuellen Akkus. Das muss man also noch hinkriegen. Angeblich würde Samsung jedoch in Betracht ziehen, den Akkuwechsel ab dem Galaxy S27 Ultra vorzunehmen.
Samsung und Google werden hinlänglich in Schutz genommen, wenn es um die Akkus geht. Bis dato waren die Unternehmen nicht sicher, dass die Technologie ausgereift genug ist und haben deshalb verzichtet. Was umso mehr dafür spricht, dass Xiaomi und Co. hier ein großes Risiko eingegangen sind.
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