Obwohl Chats und andere Dinge in WhatsApp verschlüsselt sind, ist der Smartphone-Messenger trotzdem in gewisser Weise eine echte Datenschleuder. Könnt ihr auf WhatsApp nicht verzichten, lässt sich zumindest ein Hauch von Privatsphäre generieren. In wenigen Schritten könnt ihr WhatsApp etwas besser so einstellen, um nicht alle Informationen und Handlungen eurerseits sofort anderen zu verraten. Wir sagen euch, was es hierfür einzustellen gilt.

WhatsApp ist zumindest insoweit privat, da ihr nur über eure Handynummer kontaktiert werden könnt. Kontakte sind erst Kontakte, wenn sie über die Rufnummer verfügen, mit denen ihr ein WhatsApp-Konto erstellt habt. Was wiederum nicht bedeuten muss, dass ihr jeden Kontakt auch in WhatsApp sehen wollt. Hierfür lohnt ein Blick in die Einstellungen: Drei-Punkte-Taste > Einstellungen > Account > Datenschutz.

WhatsApp lässt sich zumindest ein wenig abschirmen

Dort lässt sich aktivieren, dass nur Kontakte oder gar niemand euren Online-Status, das Profilbild und euren Infotext sehen kann. Im Bereich „Status“ könnt ihr außerdem Kontakte grundsätzlich sperren, die neue Beiträge von euch nie sehen sollen. Lesebestätigungen (blauer Haken) sind ebenso interessant, um die eigene Privatsphäre zumindest einen Hauch zu steigern. Schaltet sie ab, wenn ihr die Lesebestätigung in Form des blauen Hakens verhindert haben möchtet (gilt nicht für Gruppen).

Berechtigungen entziehen, die ihr nicht benötigt

In den Systemeinstellungen eures Android-Telefons könnt ihr der WhatsApp auch noch die sogenannten Berechtigungen entziehen. Wenn ihr WhatsApp nie Standortfunktionen verwendet, nehmt ihr der App diese Berechtigung einfach komplett weg. Gleiches gilt für das Mikrofon, solltet ihr keine Sprachnachrichten versenden oder die Anruffunktion nie verwenden. WhatsApp kann auch so verwendet werden:

Längst verhindern diese Einstellungen aber nicht, dass euch WhatsApp auch mit anderen Methoden „ausspionieren“ kann. Eine Bereitstellung eurer Metadaten an WhatsApp und den Mutterkonzern ist nicht zu verhindern, dafür müsst ihr euer Konto und die App schon komplett löschen.

WhatsApp ist alles andere als geheim – womit uns der Messenger ausspioniert

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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