Insbesondere die EU will die europäische Wertschöpfungskette erhalten und ausbauen, das wiederum führt künftig mal wieder Preisveränderungen. Diesmal geht es um die neuen Regularien, die darauf abzielen, dass Elektroautos in der EU auch in der EU produzierte Batterien verwenden.
Das Problem ist allerdings, dass die Batteriezellen in der EU deutlich teurer sind. Bei einer Beispielrechnung gibt es einen Aufschlag von satten 35 Euro je kWh, was schon bei einem mittelgroßen Akku von 60 kWh einen Aufpreis von 2.100 Euro im Vergleich zur Technik aus China bedeuten würde.
Weitere CO2-Vorgaben könnten die Preise je Fahrzeug noch weiter nach oben treiben, dem gegenüber stehen jedoch auch ein paar Einsparungen durch vereinfachte Zulassungsverfahren und ähnliche Punkte.
SmartDroid.de bei Google folgenVerbraucher zahlen unterm Strich drauf
Kritiker sehen vor allem ein Problem darin, wenn der chinesische Wettbewerb aus dem europäischen Markt ausgeschlossen wird. Für den Verbraucher sei das kein Vorteil, sondern eher ein teurer Nachteil. Weniger Wettbewerb und höhere Kosten für alle. Vor allem für die, bei denen das Geld nicht so locker sitzt.
„Das Ziel sollte nicht sein, den Wettbewerb mit chinesischen Anbietern zu verhindern, sondern europäischen Herstellern Zeit zum Aufholen zu geben.“
Wenig begeistert zeigen sich die Kritiker von neuen Vereinbarungen, die Verbrenner-Technik länger am Leben lassen. Nun sollen sogar die Pflichten für Flottenbetreiber wieder gelockert werden.
„Aufgrund des Klimas und der Kosten ist die Zukunft elektrisch. Diskussionen über eine Verlangsamung des Übergangs zu Elektrofahrzeugen sind eine unnötige Ablenkung.“
Derzeit sind Elektroautos im Aufwind und es macht auch in meinen Augen keinen Sinn, nun wieder begünstigende Maßnahmen für die alte Verbrenner-Technik einzuführen. Von den geplanten Maßnahmen in Form von „Made in Europe“ sind Kritiker nicht begeistert, weil dadurch vor allem wieder Volumenfahrzeuge teurer werden. (via Euronews)
