Google hat mit ChromeOS große Pläne vor sich, noch 2026 könnte der Wechsel auf den Android-Stack kommen. Für die große Premiere werden komplett neue Chromebooks vorbereitet und sie sollen ernsthaft die Macbooks von Apple angreifen können.
Nun wurde neue Hardware entdeckt, die Google gemeinsam mit Lenovo vorbereitet. Lenovo entwickelt unter dem Codenamen Ruby eine neue High-End-Workstation für das Google-Projekt Aluminium, die als leistungsstarke Alternative zum MacBook Pro positioniert wird. Das Gerät basiert auf der Intel Panther Lake Architektur (Core Ultra Series 3), die massive Leistungssteigerungen bei KI-Aufgaben verspricht.
Die NPU-Leistung der nächsten Chip-Generation soll bis zu 50 TOPS (insgesamt bis zu 170 TOPS mit GPU) erreichen, was für die native Ausführung des Android-Frameworks und fortgeschrittener Gemini-KI-Funktionen optimiert ist. Auffällig bei der Hardware ist außerdem ein vierfarbiger LED-Lichtstreifen, den Google früher bei den Pixel-Chromebooks verbaute.
Lenovo bleibt weiter ein enger Partner für Chromebooks
Neben dem leistungsstarken Ruby-Laptop wird mit Sapphire ein zweites Flaggschiff-Modell von Lenovo entwickelt, das als dünnes und leichtes Detachable mit ARM-Prozessor (MediaTek Kompanio Ultra) konzipiert ist. Während Sapphire auf Portabilität und Effizienz setzt, ist Ruby für rechenintensive Aufgaben und professionelle Workflows vorgesehen.
Beide Geräte werden wohl für Aluminium OS (ALOS) in Stellung gebracht, das Projekt markiert den Übergang vom bisherigen Linux-Stack auf den neuen Android-Stack für ChromeOS. Vor wenigen Tagen ist erstmals der aktuelle Fortschritt des Android-Desktop-Modus öffentlich geworden, der für dieses Projekt wohl entwickelt wird.
Google will ChromeOS aus der Nische holen
Bislang ist ChromeOS immer noch eine kleine Nische und kam nach der Pandemie nicht darüber hinaus. Das soll sich ändern. Android als Basis wird zumindest dafür sorgen, dass Chromebooks und Flaggschiff-Smartphones komplett gleich sein werden, was das Angebot neuer Features betrifft und dabei steht aktuell natürlich KI im Vordergrund.
Die bisherige Chromebook-Plus-Generation hat wohl kaum Kunden gelockt, aber Google und die Partner geben das Thema einfach nicht auf. Lenovo ist schon seit vielen Jahren dabei und hat immer wieder neue Formfaktoren, günstigere und leistungsstarke Chromebooks hervorgebracht. Die nächsten neuen Geräte markieren wahrscheinlich einen größeren Neuanfang.
Google zielt auf nahtlose Lösungen ab
Was ist meines Erachtens das große Ziel und was hat Google bislang kommuniziert? Man will mit dem neuen ChromeOS eine Feature-Parität mit Android-Smartphones schaffen und vor allem sollen die Geräte nahtloser miteinander zusammenarbeiten. Nicht allein die Leistung ist für Kunden entscheidend, sondern auch das Zusammenspiel der verwendeten Geräte. Geräteübergreifende Dienste, Quick Share und Co. waren da der Anfang.

Nur mit Smartphone-Apps wird das nichts. Was nützt ein Desktop OS, wenn es keine Desktop Applikationen gibt.
Tablet mit Tastatur. Mehr ist ein Chromebook nicht.
„Google greift Apple an“ als Überschrift und dann? Apple wird im Artikel danach nur noch einmal erwähnt („sie sollen ernsthaft die Macbooks von Apple angreifen können“ … aber klar doch, ich sehe Apples M4- und M5-Macbooks schon vor der Chromebook-Hardware-Resteverwertung zittern…). Ansonsten werden olle Kamellen aufgewärmt und Android als Nachfolger von Chrome OS und als zukünftiger Heilsbringer beworben…
Wow! Ein Clickbait-Artikel erster Güte.
Tatsächlich habe ich nachträglich einen Absatz eingefügt, warum ich das so sehe. Android + Chromebook soll mal das Erlebnis Macbook + iPhone bieten können.