Erinnert ihr euch noch an früher? Bei einigen Banken hat es für den Login sogar die Filialnummer gebraucht – mit PIN und Kontonummer waren das drei längere Zahlenfolgen. Diese Zeiten sind vorbei und demnächst ist sogar die Zeit der Zugangsnummer vorbei, denn Banken wie ING stellen auf Nutzernamen um. Noch kann man die Meldung wegdrücken, aber sicher nicht mehr lange.

Der große Vorteil ist, dass man sich nicht mehr nur das Passwort selbst auswählen kann, sondern natürlich auch beim Nutzernamen eine eigene Wahl treffen darf. Diese Daten lassen sich bestimmt besser merken als irgendwelche gewürfelten Zugangsnummern. ING macht damit ganz klar den Schritt aus der klassischen Bankenwelt raus und ähnelt somit mehr einem typischen Internetdienst.
Ein Login für alle Produkte
Der neue Zugang ermöglicht die Verwaltung aller ING-Produkte, einschließlich Einzelkonten, Gemeinschaftskonten, Juniorkonten und Depots, über eine einzige Anmeldung. Bedeutet, dass damit endlich der bislang notwendige Schritt entfällt, sich für verschiedene Kontotypen und unterschiedlichen Daten separat einloggen zu müssen.
Nutzer sollten in der ING-App oder auf der Webseite nach einem Login die Aufforderung erhalten, auf das neue System umzustellen. Das lässt sich derzeit und schon seit Wochen auch immer wieder wegdrücken, aber irgendwann sollte man handeln. Auf der Homepage heißt es immer noch, dass das System „im Laufe der nächsten Monate“ verpflichtend wird, ohne dafür ein konkretes Datum zu nennen.
Nutzername in Zukunft zwingend erforderlich
Die Freigabe des neuen Benutzernamens und Passworts erfolgt über das bereits genutzte Sicherheitsverfahren per App oder photoTAN-Generator – so wie zum Beispiel auch Überweisungen freigegeben werden müssen. Da müsst ihr also nichts umstellen oder irgendwelche Dokumente aus dem Schrank kramen.
