Whoop liefert jetzt großes Update: Herzfrequenz wird deutlich genauer gemessen

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Whoop bekommt immer mehr Druck von der Konkurrenz, das teure Life-Tracking-Armband muss mit Verbesserungen liefern und das tut man jetzt nach eigenen Angaben beim Herzfrequenz-Algorithmus, wofür nun ein umfangreiches Update an die Nutzer aktueller Modelle verteilt wird.

Bei Whoop ist die Herzmessung nach eigenen Angaben das Rückrat vieler Funktionen und Berechnungen. Was euer Herz an Daten liefert, fließt bei Whoop in viele der wichtigen Berechnungen ein. Hier ist eine besonders hohe Qualität notwendig, auch um sich von den zahlreichen günstigeren Konkurrenten abgrenzen zu können.

Das neue Update basiert auf „monatelanger Forschungsarbeit“, die jetzt abgeschlossen sei. Nun wird die Aktualisierung ab sofort an alle mit Whoop 5.0 oder Whoop MG ausgerollt. Der neue Algorithmus verbessert die Messgenauigkeit über alle Aktivitäten hinweg sowie beim täglichen Tragen des Trackers. Durch ein neues System soll es deutlich weniger Ausreißer bei der Messung geben.

Weniger Spitzen, weniger Fehlmessungen

Was Whoop verspricht: Realistischere Belastungswerte bei kardiovaskulären Anstrengungen. Darauf basierend sollen auch alle Folgewerte deutlich akkurater berechnet werden. Logisch, es hängt alles zusammen. Ob das jedoch einen großen oder kleinen Sprung in euren Daten bedeutet, werdet ihr selbst in Erfahrung bringen und „austesten“ müssen.

Die Whoop-Community ist üblicherweise äußerst kritisch, was sicherlich auch am hohen wiederkehrenden Preis des Systems liegt. Wenn die Daten jetzt besser sind, wie schlecht waren sie in der Vergangenheit? Diese Diskrepanz entsteht immer, wenn Algorithmen und Berechnungen deutlicher optimiert bzw. angepasst werden.

Mein heutiges Training war nach einem neuen Firmware-Update, einen großen Unterschied zu den letzten Trainings sehe ich jetzt aber nicht unbedingt. Schwierig zu sagen, ob ich den neuen Algorithmus schon habe, er kam laut Changelog mit der neuen Version 50.36.1.0. Die Pulskurve des heutigen Trainings sah mir tatsächlich ein wenig „smoother“ aus, die Strain-Berechnung wirkt aber auf Level älterer Messungen.

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