Mercedes bringt 2026 erstmals eine klassische C-Klasse als vollelektrisches EQ-Modell. Das Fahrzeug wurde jetzt bei Testfahrten erwischt, die AMG-Variante könnte extrem leistungsstark sein.
Darauf warten viele deutsche Autofans, denn 2026 ist das Jahr der wahren Klassiker, die es endlich vollelektrisch geben wird. BMW wird seinen ersten elektrischer 3er vorstellen und von Mercedes gibt es erstmals eine vollelektrische C-Klasse EQ. Nun wurde der neue Benz bei Testfahrten erwischt und es gibt Infos zur Leistung.
Reichweite bis zu 800 Kilometer, laden mit deutlich über 300 kW
In der Basis gibt es 64 kWh Akku mit 313 PS und wahrscheinlich ca. 560 Kilometer. Mit dem größeren Akku und der richtigen Antriebskonfiguration sind es 85 kWh bzw. bis zu 800 Kilometer. Auch bei BMW wird man die maximale Reichweite von 800 Kilometer (nach WLTP) knacken, wohl aber mit größerer Batterie.

Die krassen Knaller sind bei Mercedes die AMG-Ausführungen, denn hier gibt es extrem viel Leistung obendrauf. Während die Basismodelle 200 EQ bis 400 4matic EQ zwischen 313 und 489 PS liegen, was schon recht viel ist, soll der C 53 AMG 4matic+ EQ über Axialflussmotoren ganze 952 PS zur Verfügung haben.
Wie die Testfahrten zeigen hat die C-Klasse EQ einen aktiven Spoiler auf der Heckklappe. Dadurch kann Mercedes genau steuern, wann das Fahrzeug maximale Effizienz bietet und wann es der Fahrdynamik zuträglich sein kann soll. Außerdem sind die Türgriffe wohl eingelassen, fahren nur bei Bedarf aus.
Mercedes will klassische Mercedes-Designs beibehalten, der Bohnen-Look von EQS und EQE ist endlich abgehakt. Dennoch braucht es Anpassungen, damit die Fahrzeuge für den Elektroantrieb maximal effizient sind und Reichweite bieten können. Ich finde, das ist zum Beispiel beim GLC EQ schon gut gelungen.
Bekanntermaßen laden die aktuellen Modelle von Mercedes auch sehr schnell, erreichen sogar mehr Ladeleistung als der Hersteller angibt. Und langfristig werden wir das alles sogar in der A-Klasse finden, das dauert jedoch etwas.
