Salz ist günstiger als Lithium: Erste E-Autos mit Natrium-Ionen-Batterie gehen in Serie

Elektroauto Akku Batterie Hero

Bild ist KI generiert.

Im Bereich der Elektroauto-Batterien wird noch viel passieren, derzeit arbeiten einige Unternehmen an der Einführung der Natrium-Ionen-Batterie.

Diese neue Batterie verwendet eine andere Zellchemie und soll 2026 in den ersten Serienfahrzeugen stecken. Derzeit reden wir von einer Energiedichte bei rund 170 Wh/kg, kommt also der klassischen Lithium-Batterie bereits sehr nahe.

Im Gegensatz zu Lithium, das oft unter schwierigen Bedingungen in wenigen Regionen abgebaut wird, ist die Gewinnung von Natrium deutlich umweltfreundlicher und kostengünstiger.

Natrium-Ionen-Batterie als Gamechanger für Regionen mit echtem Winter

Batterie mit 450 Kilometer Reichweite (aber CLTC) sollen bereits drin sein und die Ladegeschwindigkeit ist auch nicht von schlechten Eltern, sie soll bei 11 Minuten liegen. Ein beworbener Vorteil sei vor allem die Kältefestigkeit, auch bei -20 Grad sei die nutzbare Kapazität noch über 90 Prozent.

Führende Hersteller wie CATL und BYD setzen verstärkt auf Natrium als kostengünstige und weniger preissensible Alternative zum Rohstoff Lithium. Zumindest in China könnte sich die neue Batterie schnell durchsetzen, wenn sie sich im Serienfahrzeug auf der Straße beweist.

Generell sieht es danach aus, dass die Natrium-Ionen-Batterie der aktuell häufig verbauten LFP-Technologie immer näher kommt. Die Steigerung der Reichweite bei diesen Batterien in herkömmlichen Elektroautos soll in absehbarer Zeit 500 bis 600 Kilometer (CTLC) erreichen, sagt man bei CATL.

Skepsis gegenüber den Versprechen

Meistens klingen die neuen Technologien vielversprechend. Egal ob Reichweite, Gewicht oder Kosten, die nächsten Jahre werden zweifelsohne viele Verbesserungen bringen. Bislang ist jedoch alles für Kunden noch sehr theoretisch und nicht greifbar oder gar kaufbar. In der Community zeigt sich vor allem Skepsis gegenüber den Marketingversprechen der Firmen.

Einig sind wir uns wohl, dass große Reichweiten pro Ladung gar nicht zwingend notwendig sind, wenn die Ladezeit extrem verkürzt werden kann. Lädt man selbst beim kurzen Einkauf wieder voll, dann können viele auch mit einer kleineren Gesamtreichweite leben.

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