Hyundai hatte zunächst den vollelektrischen Ioniq 3 nur als N-Line vorgestellt, nur sehr wenige Journalisten sind dann frühzeitig mit einer normalen Version in Berührung gekommen. Jetzt zeigt aber auch Hyundai selbst das neue Elektroauto in „langweiliger“ Farbe und ohne aufregende Verspoilerung.
Aber ganz ehrlich, auch ohne die optischen N-Zusätze sieht der Ioniq 3 recht cool aus. Immer noch gewöhnungsbedürftig, weil es wieder ein neue Optik ist (für die nächsten Jahre), aber auf jeden Fall ziemlich besonders. Gerade die beiden Lichtleisten für Scheinwerfer und Tagfahrlicht sind auffällig und einzigartig.

Nicht so viel Freude dürften die glänzend lackierten Radhäuser machen, wir rechnen mit vielen Kratzern nach wenigen Wochen. Umso besser finde ich die Sitze auf den neuen Fotos. Vor allem mit dem Detail, dass man ab einer höheren Ausstattung auch aus dem Fond den Beifahrersitz für mehr Beinfreiheit verstellen kann.
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Das Cockpit sieht noch gut aus, wirkt aber schon sehr „plastisch“. Ich würde an Stelle des Herstellers gar nicht erst ein helles Lenkrad anbieten, aber man tut es eben doch und einige werden es sicherlich bestellen. Dunkle Farben stehen dem Innenraum irgendwie besser. Hyundai bricht nach eigenen Angaben mit traditionellen Cockpit-Strukturen und orientierte sich an modernen Wohnmöbeln.
„Der Effekt ist absichtlich näher an einem Wohnraum als an einem Cockpit.“

Apropos Innenraum, dieser feiert eine Premiere. Die Kombination mit dem bis zu 14,9 Zoll großen Pleos-Bildschirm im Zentrum und dem Head-Up-Bildschirm ist neu. In den kleineren Ausstattungen gibt es aber „nur“ einen 12,9 Zoll großen Monitor. Das auf Android Automotive OS basierende Pleos wird jedoch standardmäßig dabei sein.
Und zu guter Letzt noch ein Blick auf das Heck, in diesem Fall ohne den großen bzw. breiten Spoiler der N-Line-Version. In meinen Augen polarisiert das „stylish elegante“ Design wie der Ioniq 5 damals, nur auf seine eigene Art und Weise. Hyundai sagt dennoch, dass der Ioniq 3 speziell für Europa entwickelt wurde.

Mit bis zu 500 Kilometer Reichweite hat man das richtige Paket gegen den VW ID Polo. Ansonsten dürfte vor allem der emotionale Teil eine Kaufentscheidung treffen, weil die neuen Elektro-Kleinwagen sonst auf einem sehr ähnlichen Level sind.
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