Deutschland ist beim Thema Energiespeicher noch nicht so hinterher, doch es wird auch bei Ladesäulen in den kommenden Jahren zunehmend wichtiger. Mit einem Energiespeicher im Ladepark lassen sich hohe Ladegeschwindigkeiten bieten, auch wenn die Netzkapazität das nicht hergibt.
Zum Einsatz kommen große Batterien, die vom Netz „langsam“ und zB abseits der Stoßzeiten aufgeladen werden. Ziehen die angeschlossenen Elektroautos mit über 300 kW, dann wird die Leistung vom gefüllten Energiespeicher der Ladestation gestützt. Unter anderem setzt nun Lichtblick eMobility an zwei Standorten auf dieses System.
Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Batteriespeicher eine Übergangslösung sein können, um neue Ladeparks schneller zu realisieren, noch bevor der reguläre Netzausbau auf die eigentlich notwendige Leistung stattfindet. Generell wird der Netzausbau als Flaschenhals in den kommenden Jahren gesehen.
SmartDroid.de bei Google folgenAnbieter wie Aral setzen bereits auf Pufferspeicher und bei einem Pilotprojekt wird bereits auf einen Großspeicher gesetzt, der mehrere Ladesäulen gleichzeitig versorgen kann.
Besonders bei den chinesischen Elektroautos stellt sich ohnehin die Frage, woher die Leistung für Megawatt-Laden eigentlich kommen soll. Unter anderem hat Xpeng kürzlich eine Megawatt-Ladestation mit integriertem Stromspeicher vorgestellt und plant diese sogar für Europa. (via Edison)
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