Mit der Einführung des Taycan sollte bei Porsche alles anders werden, der Zukunftsplan sah vor allem ein elektrisches Portfolio vor. Doch nach ein paar schlechten Jahren folgt die Kehrtwende, die elektrischen Pläne und Ziele sind über Bord geworfen, die Sportwagenmarke will vor allem auf Verbrenner setzen.
Der neue Zukunftsplan mit neuem Chef sieht vor, dass Porsche künftig mindestens ein 2:1 Verhältnis von Verbrenner zu Elektro plant. Zwar sei die „Dekarbonisierung“ ein wichtiges Ziel der Marke, aber der Kundenwunsch sei für Porsche nun wieder oberste Priorität. Um das Porsche-Klientel scheint Verbrenner zu wünschen.
Sieht in unserem kurzen Urlaub gerade lustigerweise komplett anders aus, die Porsche in der Garage sind fast ausnahmslos vollelektrische Modelle. Aber man wird bei Porsche hoffentlich wissen, was die eigene Zielgruppe wünscht. Deshalb stehen elektrische Modelle nicht mehr oben auf der Prioritätenliste.
SmartDroid.de bei Google folgen2027 startet nun endgültig die 718er Baureihe, es wird also einen elektrischen Boxster und einen elektrischen Cayman geben, als Prototypen ohne Tarnung schon häufiger gesichtet. Porsche zeigt mit einem neuen Verbrenner-Macan, dass der zuletzt eingeschlagene Weg wirklich keine Zukunft hat, sodass es beliebte Modelle nicht nur elektrisch geben wird.
Porsche plant mit Stromern vor allem im eigenen „unteren Segment“ und schließt zugleich einen vollelektrischen 911er erneut aus. Wenn Kunden künftig umsteigen wollen, dann bleibt da nur der Griff zu einer anderen Marke, vielleicht kommt dann ein Denza Z von BYD in die engere Auswahl.
Der neue Weg der Marke ist stark verändert, hat nichts mehr mit den Plänen der letzten Jahre zu tun. Eigentlich fährt man jetzt wieder den früheren Weg vor der Elektrifizierung, sodass Elektroautos eher die Ausnahme sind und nicht das Portfolio der Marke „bestimmen“. Ob das gut geht, wird die Zeit zeigen. (via Automobilwoche)
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