Xpeng: Neue Megawatt-Ladestation mit Akkus kommen nach Europa – 4000 Ladepunkte insgesamt

Xpeng Cabinet Megawatt Ladestation

Xpeng bereitet sich darauf vor, in den kommenden Jahren deutlich mehr Präsenz in Europa zu zeigen. Mit deutlich mehr Automodellen und auch neuen Technologien, darunter eine ganze neue Ladestation mit integriertem Stromspeicher.

Man hat gerade ein neues Cabinet (oder Schaltschrank) vorgestellt, darin enthalten sind ausrangierte Akkus früherer Elektroautos. Geplant sei die Megawatt-Ausgabe, daran werden Elektroautos mit maximal 1040 kW laden können. Damit bildet man die Gegenwart und Zukunft ab.

Der große Vorteil dieser Stationen ist die Bereitstellung aus den integrierten Batterien, somit ist die maximale Stromabgabe nicht direkt vom Netzanschluss abhängig. Stattdessen werden die Batterie im Cabinet-Inneren beständig und langsam geladen, geben bei Bedarf aber mit voller Power ans angeschlossene Auto ab.

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Xpeng plant mit diesen kombinierten Stationen noch ab 2026 in Europa. Die eigenen Fahrzeuge laden bekanntermaßen mit 400 bis über 500 kW, aber da wird in den kommenden Jahren sicherlich noch bisschen was an Leistung hinzukommen. Andere Autos, darunter Denza-Modelle von BYD, würden die Megawatt-Abgabe bereits ausreizen können.

Xpeng will in über 31 Ländern mit den eigenen Ladestationen auftrumpfen können und gehört zu den chinesischen Marken, die sich diesbezüglich sehr breit aufstellen und an Tesla erinnern. In meinen Augen ein Punkt, den die deutschen OEMs komplett verschlafen haben. Die paar Ladeparks von Porsche, Audi und Mercedes sind Prestige, aber den Massenmarkt irrelevant.

4000 Ladepunkte sollen von Xpeng in Europa bis 2028 installiert sein. Das ist eine Ansage, die and die großen Versprechungen von BYD erinnern. Unterm Strich ist jedoch klar: Chinesische Automarken machen sich in Europa breit und zwar massiv.

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