VWs größtes Problem: Wir können trotz des besseren Produktes trotzdem nicht mithalten

VW ID Unyx 09

Vielleicht ist ein Volkswagen noch immer das deutlich bessere Auto im gesamten Paket, wenn man einige chinesische Konkurrenten hernimmt. Doch das allein ist nicht ausreichend, gibt der VW-CEO zu verstehen und wirbt für seine Maßnahmen der Umstrukturierungen.

Ein Punkt ist, dass die Werke von Volkswagen zu hohe Kosten verursachen und die Produkte unterm Strich zu teuer sind. Genau deshalb kann man mit den Wettbewerbern nicht mithalten. Gemeint sind vor allem die günstigeren Wettbewerber aus China, die selbst in Europa trotz hoher Strafzölle über den Preis kommen (siehe Leapmotor).

VW hat nicht nur ein Problem im chinesischen Markt, sondern auch ein Problem mit den chinesischen Exporten hier in Europa. „Trotz besserer Produkte können wir bei den Kosten und Preisen mit den Exportmodellen aus China nicht mithalten“, heißt es von Blume in aktuellen Gesprächen.

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VW ID Cross 2

Dabei kämpft Blume gerade vor allen Dingen gegen die internen Hürden. Aufsichtsrat und Gewerkschaften stellen sich quer, gefährden damit jedoch die Zukunft es VW-Konzerns. Es kommt viel Kritik gegenüber Blume, aber Lösungen liefern IG Metall und Co. auch keine.

Abgesehen vom Stellenabbau gibt es noch andere Möglichkeiten für die Werke in Deutschland, die bei VW mal mindestens auf der Kippe stehen. Es könnten chinesische Autos (von VW) dort gefertigt werden. Gerade mit der Unyx-Baureihe hat VW in China gerade zahlreiche elektrische Fahrzeuge vorgestellt, aber auch Modelle wie der ID Aura T6 sind spannend.

Obwohl der europäische Automarkt immer noch heimatverbunden ist und wir sehr zu unseren Marken stehen, werden chinesische Hersteller wie BYD, Xpeng, MG und Leapmotor weiterhin Marktanteile gewinnen und den Markt für VW, Skoda, Mercedes, BMW, etc. zunehmend verkleinern. Wer das nicht sieht, ist blauäugig. (via Automobilwoche)

Lesenswert: ID Unyx 09: VWs neuestes Elektro-Meisterstück ist eine richtig starke Limousine

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1 Kommentar zu „VWs größtes Problem: Wir können trotz des besseren Produktes trotzdem nicht mithalten“

  1. Ich finde das China Thema wird zu sehr von den Medien aufgebauscht. Als in den 1980er Jahren die ersten Japanischen Autos auf dem Markt kamen, mit dem Konzept „günstige Autos, teure Ersatzteile“, hat man auch nicht so einen Medienrummel veranstaltet.
    Wie schnell man heute ein Werk errichten und Produzieren kann, da sollten wir einfach auf Tesla schauen. Man sieht also mit Jammern kommt man nicht weiter.

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