VW ID Polo zeigt im Test wie schnell er lädt

VW ID. Polo Schnelllader

Volkswagen will bei seinen elektrischen Kleinwagen mit einigen Punkten überzeugen können und dazu gehört eine vergleichsweise kurze Ladezeit. Die typische Spanne 10 – 80 Prozent sollen VW ID Polo, Cupra Raval und Co. beim großen Akku in unter 25 Minuten packen. Ist das auch wirklich so?

In einem anderen Beitrag hatten wir bereits über den Cupra Raval berichtet, der jetzt in ersten längeren Fahrten unter Beweis stellen konnte, dass Verbrauch und Ladezeiten auf der Langstrecke im Sommer sehr okay sind. Die ersten wenigen ausführlicheren Fahrberichte zum ID Polo bestätigen das.

Eigentlich ist die Ladegeschwindigkeit von etwas über 100 kW bei den neuen MEB+ Modellen schon enttäuschend, wobei sie damit über anderen Kleinwagen liegt. Der einzige Vorteil ist, dass die Auswahl an Ladesäulen sehr groß ist, denn mindestens 100 kW findet man heute schon nahezu überall.

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Berichtet wird von einer recht flachen und konstanten Ladekurve in den unteren Bereichen. Bei 40 bis 50 Prozent liegt die Höchstgeschwindigkeit von etwas über 100 kW an. Beim Raval war jedoch zu sehen, dass maximal 85 Prozent geladen werden sollten, darüber hinaus fällt die Geschwindigkeit durchaus mal auf 20 kW ab.

In einem der neuesten Tests konnte an der Ladesäule wirklich exakt die Zeit von 24 Minuten bestätigt werden, die Volkswagen für die Elektro-Kleinwagen angibt. Wenn die Batterie gut temperiert ist, dann wird recht schnell eine hohe Ladegeschwindigkeit erreicht. Bei „Motoreport“ steckte man mit 55 Prozent an und es konnten flott über 100 kW erreicht werden.

Alles unterhalb 80 Prozent ist für einen Kleinwagen noch wirklich gut. Bei 64 Prozent SoC lag die Geschwindigkeit noch bei 105 kW, bei 79 Prozent SoC noch bei ca. 77 kW. Man kann also auch mal spontan bei einem Stopp anstecken und es lohnt sich, auch wenn der Akku noch nicht auf 20 oder gar 10 Prozent runtergefahren ist.

Ich bin mit den Werten zufrieden. Trotzdem sind maximal 100 kW und 25 Minuten nicht gerade der Zeit voraus, sondern schon das Minimum für Fahrzeuge über 30.000 Euro. In den kommenden Jahren muss schon noch was passieren. Erfreulicher finde ich hingegen die Reichweite, selbst auf der Autobahn tragen die Kleinwagen-Modell von VW bis zu 300 Kilometer weit.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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