Mit dem nächsten Schritt in der eigenen App wird ING etwas moderner, man ersetzt den angestaubten Begriff „Überweisen“.
Wie ING jetzt nach dem neuesten App-Update informiert, wird der angestaubte Begriff durch ein moderneres „Geld senden“ ersetzt. Das erinnert an Anwendungen wie PayPal, bei denen man schon länger Geld nicht „überweist“, sondern Geld eben an Freunde oder Unternehmen „sendet“.

ING meint, das würde die App einfacher machen. Der neue Begriff ist jedenfalls recht eindeutig und sogar noch leichter verständlich, auch wenn die meisten Deutschen sicherlich wissen, was mit „Überweisen“ gemeint ist.
Andere Veränderungen gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. ING schreibt aber von „weiteren hilfreichen Funktionen“, die in der nächsten Zeit noch integriert werden sollen. Ich kann mir vorstellen, dass man hier dann auch Wero direkt integriert, was jetzt noch ein eigener Menüpunkt ist.
Überweisen wird jetzt noch einfacher und heißt neu „Geld senden“. Alles, was Sie gewohnt sind, bleibt bestehen und wird Schritt für Schritt um weitere hilfreiche Funktionen erweitert.
Ein bisschen hat man das Gefühl, dass ING hier etwas ändern wollte, um den neuen Standards zu entsprechen, möglichst alles noch deutlicher und klarer zu machen, damit es wirklich jeder versteht und es keine Doppeldeutungen gibt. Aber müssen wir jetzt wirklich für alles an die Hand genommen werden?

Ich finde es stark wie sich die ING derzeit mausert. Gerade mit dem übersichtlichen Depot hat die ING einen Schritt gegenüber anderen Banken voraus.