VW plant neuen Milliarden-Deal für Elektroauto-Batterien

Skoda Epiq Akku

Bild: Skoda

Batterien werden in den kommenden Jahren quasi täglich ein wenig wichtiger und für europäische Automarken ist die Unabhängigkeit von chinesischen Lieferungen ein großes Ziel. Gotion und VW, die beiden langjährigen Partner, streben einen weiteren Deal miteinander an.

Gotion und Volkswagens Batterietochter PowerCo planen insgesamt drei gemeinsame Projekte in Spanien, der Slowakei und Marokko. Die vorgesehenen Investitionen summieren sich auf rund 3,22 Milliarden Euro: etwa 1,60 Milliarden Euro von Gotion und 1,62 Milliarden Euro von PowerCo.

An den drei Standorten sollen beide Unternehmen beteiligt sein. Während Gotion bei VW ins spanische Werk einsteigen will, soll VW im Gegenzug bei drei Gotion-Werke eine größere Beteiligung kaufen.

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Vor allem der Batterie-Bedarf von Volkswagen soll durch die verschiedenen Produktionsstätten bedient werden. In den kommenden Jahren wird dieser deutlich wachsen. Allein die elektrischen Kleinwagen sind mit 400.000 Einheiten je Jahr geplant, stehen derzeit noch bei 100.000 Einheiten für das erste Auslieferungsjahr.

Laut Cnevpost sieht so der Plan aus, der aber noch nicht endgültig unterschrieben bzw. beschlossen ist:

  • Valencia, Spanien: Rund 2,26 Milliarden Euro sind für eine jährliche Zellkapazität von 29,1 GWh vorgesehen. Gotion soll durch eine Kapitalerhöhung 49 Prozent der bestehenden PowerCo-Gesellschaft übernehmen; PowerCo behält mit 51 Prozent die Kontrolle.
  • Šurany, Slowakei: Für rund 480 Millionen Euro ist eine Zellkapazität von 8,4 GWh pro Jahr geplant. Gotion soll 51 Prozent halten, PowerCo 49 Prozent.
  • Kenitra, Marokko: Weitere rund 480 Millionen Euro sollen in die Herstellung von LFP-Kathodenmaterial fließen, mit einer geplanten Jahreskapazität von 100.000 Tonnen. Gotion soll 51 Prozent und PowerCo 49 Prozent halten. Der Standort soll vorrangig die beiden Zellprojekte beliefern.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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