Mercedes hat bereits zwei reinrassige AMG an den Start gebracht, die vollelektrisch verfügbar sind und neue Rekorde für europäische Elektroautos aufstellen. Beim AMG GT 4-Türer Coupé gibt es die doppelten 600 kW, nämlich einmal als Motorleistung und einmal als Ladeleistung.
Aber schon fast Mercedes-typisch ist, dass die maximale Ladeleistung nicht „gerade so“ erreicht wird, sondern von der Ladesäule sogar deutlich überschritten wird. Jedenfalls ist das der Ausgangswert an der Ladesäule, denn Kollegen erreichten jetzt 637 kW statt der angegebenen 600 kW im HYC1000-Ladegerät von Alpitronic.
Es ist nicht zum ersten Mal der Fall, dass die Ladesäule mit einem angeschlossenen Mercedes bei der Ausgangsleistung deutlich überraschen kann. Auch die Einführung des CLA Elektro hatte „damals“ zur Folge, dass es immer wieder Kunden gab, die die Werksangabe an der Ladesäule deutlich übertroffen haben.
SmartDroid.de bei Google folgenMercedes gleicht mit seiner Technologie die Ladeverluste aus, deshalb zeigt die Ladesäule deutlich mehr an, als der Hersteller für die Werksangabe benennt. Der Vorteil für den Kunden ist, dass tatsächlich im Auto das ankommt, was der Hersteller angibt. Bei den meisten anderen ist das meines Wissens nicht so oder zumindest nicht so deutlich.
AMG hat bei seinem SUV sogar noch mehr Ladeleistung im Angebot, das Topmodell kommt auf über 700 kW. Da dürfte mit Spannung zu erwarten sein, was fähige Schnelllader dann wirklich erreichen. Es ist nicht unwahrscheinlich hier dann Werte von 720 kW und aufwärts zu sehen.
Ist natürlich ein durchaus „blindes“ Zahlenjagen, aber die Entwicklungen der letzten Jahre sind beeindruckend und auch die europäischen Autohersteller machen bemerkenswerte Fortschritte. In diesem Fall liefert AMG sogar deutlich mehr als Wettbewerber wie Ferrari.
